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Thema: Einführung eines Funkablesesystems
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Einführung eines FunkablesesystemsDruckerfreundliche Version
Dawson
wenige Beiträge


  geschrieben: 29.11.2010, 14:16   
Hallo,

in unserer Wohnanlage will der Vermieter (Baugenossenschaft) ein neues Ablesesystem per Funk für Heizung/Kalt-Warmwasserzähler einführen, das teurer ist u. durch die eine elektromagnetische Strahlung auftritt.

In einem Schreiben wurde uns mitgeteilt, dass die Mehrheit der Mieter der Anmietung der Geräte nach § 4 Abs. 2 der Heizkostenverordnung widersprechen könne.

Wir haben daraufhin folgendes Schreiben aufgesetzt, das die Mehrheit der Mieter unterschrieben hat:

Widerspruch gegen Austausch der elektronischen Ablesegeräte

hiermit legen folgende Mieter, die das durch ihre Unterschrift bestätigen, formlosen Widerspruch gegen den Austausch der Kalt/Warmwasser/Heizungsablesegeräte durch ein elektronisches Funksystem ein:

Wir haben aus Unkenntnis keinen Widerspruch gegen die Anmietung der neuen Geräte eingelegt, sondern nur gegen das Funksystem.

Die Einführung des Funksystems ist auch das Entscheidende, weil die höheren Kosten auf die Mieter umgelegt werden.

Der Vermieter will nun den Widerspruch gegen das Funksystem nicht gelten lassen u. hat genauere Infos an die Mieter verschickt mit der abschließenden Bemerkung, wenn dieser genaueren Information nicht innerhalb eines Monats widersprochen würde, werden die Funkablesesgeräte eingeführt.

Jetzt meine Fragen:

1. Kann man als Mieter der Einführung von Funkgeräten zur Ablesung überhaupt verhindern bzw. widersprechen?
(Der Vermieter behauptet, bei einem Kauf der Ablesegeräte durch den Vermieter, kann dieser das Funkablesesystem auf jeden Fall einführen, bei einer Anmietung der Geräte durch den Vermieter u. die Kostenumlage auf die Mieter, könne man widersprechen).

und vor allem:

2. Ist der erste Widerspruch rechtlich gültig oder

- wie der Vermieter behauptet - muss einem neuen Schreiben erneut widersprochen werden?

Letzteres ist für mich nicht einleuchtend, denn der Vermieter kann IMO einen eingelegten Widerspruch nicht dadurch umgehen, dass er ein neues Schreiben mit genaueren Infos verschickt, gegen das erneut Widerspruch in der gleichen Sache eingelegt werden muss.
Der Vermieter hat angekündigt, dass er das Funksystem einführen wird, wenn dem neuen Schreiben von der Mehrheit der Mieter nicht bis zum 27.12.10 widersprochen wird.

3. Ist die Anmietung der Geräte für den Mieter mit höheren Kosten verbunden, da diese auf den Mieter umgelegt werden im Vergleich zu dem Kauf der Ablesegräte durch den Vermieter.
Der Vermieter behauptet, die Kosten für den Kauf würden auch in der Betriebskostenabrechnung angerechnet u. würden in etwa gleich sein. Ist das erfahrungsgemäß der Fall oder sollten wir der Anmietung der Geräte widersprechen?

Vielen Dank!

LG Dawson


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Nicelink
viele Beiträge


  geschrieben: 29.11.2010, 23:33   
Ein oft und leider zu oft falsch interpretiertes Thema. Die HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
legt die Verfahrensweise eindeutig fest und zwar in den §§ 4 und 7. Der Mieter kann demnach der Anmietung der Messgeräte widersprechen also gegen die Form der Gerätefinanzierung. Hat der Vermieter die Absicht diese Art der Gerätefinanzierung zu wählen, muss er die Mieter hierüber unter Angabe der Kosten in Kenntnis setzen. Der Mieter hat darauf hin 4 Wochen Zeit dem zu widersprechen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass mindestens 51 % der Mieter der Maßnahme widersprechen müssen um sie zu verhindern. Alternativ kann der Vermieter auch andere Umlageformen wählen, die keiner Zustimmung bedürfen. Nicht widersprechen kann der Mieter der Art des Messausstattung. Diese ist dem Gebäudeeigentümer überlassen. Sie muss für das Heizsystem geeignet und zugelassen sein. In wie weit eine Kostenumlage bei Kauf der Geräte durch den Vermieter möglich ist, bedarf einer gesonderten Prüfung bzw. Informationen, welche Ihrem Vermieter bekannt sein sollten.
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Nicelink am 29.11.2010, 23:37 ]
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Nicelink am 29.11.2010, 23:40 ]


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 03.12.2010, 16:04   
Den Ankauf von Geräten zur Heiz- und Warmwasserkostenerfassung kann der Vermieter meiner Meinung nach nicht umlegen, sofern es sich um die reinen Gerätekauf- und Anbringungskosten handelt, denn an den Geräten wird der Vermieter Eigentümer und damit werden die Dinge Bestandteil der angemieteten Sache. Anders verhält es sich z.B. mit Eichkosten bzw. Ablesekosten, die als BetriebskostenBetriebskosten
Die Betriebskosten einer Anlage, z. B. einer Zentralheizung, sind die Kosten, die neben den Verbrauchskosten (Brennstoffe) und den Kapitalkosten (Anschaffung) entstehen. Sie werden daher auch betriebsgebundene Kosten genannt. Zu den Betriebskosten gehören die Kosten für den Betriebsstrom (Hilfsenergie), Aufwendungen für Bedienung, Überwachung (z. Betriebskosten Schornsteinfegergebühren), Pflege, Reinigung, Wartung sowie für eventuell notwendige Versicherungen.
gelten und damit in den Betriebskosten abgerechnet werden dürfen. Mietkosten bzw, Leasinggebühren sind im Zusammenhang mit der Heizkostenverornung allerdings als Betriebskosten definiert.
_________________
...besser gut beraten
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