Bookmarken bei: Mr. WongBookmarken bei: WebnewsBookmarken bei: YiggBookmarken bei: LinkarenaBookmarken bei: Del.icio.usBookmarken bei: Google   Information
Web heiz-tipp
Login

Ratgeber
» Heizung
» Warmwasserbereitung
» Erneuerbare Energien
» Lüftung
» Wärmedämmung
» Wasser sparen
» Strom sparen
» Heizkosten

E-Cartoon
Cartoons auf heiz-tipp.deCartoons auf heiz-tipp.de

Lexikon
ABCDEFGHIJKLMNO
PQRSTUVWXYZÄÖÜ

Interaktive Ratgeber
 Zu viel, zu teuer geheizt?
 Verbrennen Sie gerne Geld?
 Lohnt sich Modernisierung?
 Gibt's Zuschuss oder Kredit?
 Welches Heizsystem ist o.k.?
 Beispiele in meiner Nähe?
 Stromfresser Pumpen
 Wirklich sparsam gekühlt?
 Nur Wärme, wenn's nötig ist?
 Welcher Energieausweis?
 Stromverbrauch einschätzen
 Belastung durch Urlaubsflieger?

Zuletzt im Forum
 Spielspaß
 Bitcoin
 CH Casino
 Künstliche Intelligenz in verschiedenen Lebensbereichen
 Pizza

Umfrage
Ich wünsche mehr
Produktinformationen
konkrete Arbeitsanleitungen
praktische Beispiele
zu Preisen und Kosten
zu neuen Technologien
Fördermittelinformationen

Externe Nachrichten
 IWR-Kalender
 Nachrichten diverser Seiten

einen Schritt zurück  Hilfe  einen Schritt vorheiz-tipp.de: Foren    
Im Forum suchen Erweiterte Suche Foren-Übersicht

Thema: EHKV Kosten einer Einheit bei Ista Doprimo III
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
Beitrag oder Antwort zum Thema verfassen
Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: EHKV Kosten einer Einheit bei Ista Doprimo IIIDruckerfreundliche Version
Festa
einige Beiträge


  geschrieben: 11.01.2012, 12:30   
Liebe Leser,
falls jemand obige EHKV installiert hat, was kostet bei euch eine Einheit? Bei mir sind diese Kosten sehr hoch, in den letzten Jahren ziemlich unterschiedlich und liegen zwischen 0,30 und 0,45 Cent pro Einheit, je nachdem, wieviele Einheiten in der gesamten Anlage verbraucht wurden.
Dieser EHKV hat eine Basisempfindlichkeit von ca. 1,09, d.h. eine Einheit entspricht ca. einem Verbrauch von ca. 1,09 kWh Gas. 1 kWh Gas kostet im Ankauf ca. 0,05 bis 0,07 Cent.
Für zahlreiche Antworten wäre ich sehr dankbar.
Grüße


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Festa
Festa
einige Beiträge


  geschrieben: 11.01.2012, 13:04   
Hat sich ein Fehler eingeschlichen. Müßte am Schluss heißen 0,0.. Euro und nicht Cent.
Gruß, Festa


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Festa
Festa
einige Beiträge


  geschrieben: 11.01.2012, 13:09   
Auch oben müßte es an Stelle von Cent Euro heißen, also 0,30 Euro bis ... Euro
Entschuldigung


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Festa
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 12.01.2012, 11:50   
Der von Ihnen angestrebte Vergleich der Preise von EinheitenEinheiten
Physikalische Einheiten der Energie:
  • 1 GJ GigaJoule = 1000 MJ (MegaJoule)
  • 1 MJ = 1000 kJ (kiloJoule)
  • 1 kJ = 1000 J (Joule),
  • 1 GWh (GigaWattstunde) = 1000 MWh (MegaWattstunden)
  • 1 MWh = 1000 kWh (kiloWattstunden)
  • 1 kWh = 1000 Wh (Wattstunden)
  • Umrechnung: 1 kWh = 3,6 MJ = 860 kcal,
veraltet: eine kcal kilocalorie = 1000 Kalorien
, die mit den gleichen Heizkostenverteilertypen erfasst wurden ist nicht sinnvoll. Der Preis pro Verbrauchseinheit ist eine Größe, die nur speziell für die Heizungsanlage im Jahr der Abrechnung gilt, bei der die Verteiler eingesetzt sind. Um auf den Preis zu kommen müssen erst die Gesamtkosten der Heizungsanlage ermittelt werden, dann erfolgt die Abtrennung der Warmwasserkosten. Nun mussen noch die GrundkostenGrundkosten
Bei der Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser sind auch Grundkosten (Festkosten) zu erheben. So verursacht der Betrieb der Heizungsanlage Verluste, Wartungsaufwendungen, Schornsteinfegergebühren, Stromkosten oder Messkosten, die unabhängig vom individuellen Wärme- bzw. Warmwasserverbrauch entstehen.  Grundkosten werden mindestens zu 30 %, höchstens jedoch zu 50 % nach den Insgesamtkosten verteilt. Als Maßstab kann die bewohnte bzw. beheizte Fläche oder der umbauten Raum dienen. Der verbleibenden Kostenanteil (70 % bis 50%) wird dann nach dem Verbrauch verteilt (Verbrauchskosten). Anteilige Grundkosten (z.B. bei Ein- bzw. Auszug im Abrechnungszeitraum) werden üblicherweise nach der Gradtagszahltabelle ermittelt, da eine kalendertägliche Umlage nicht der Tatsache gerecht werden würde, dass überwiegende Nutzungen in Winter oder Sommer sehr unterschiedliche Wärneverbrauchsanteile nach sich ziehen. Das gilt nicht für die Grundkostenberechnung für die Warmwassernutzung.
abgezogen werden, die anteilig eine Größe von 30% bis 50% ausmachen können. Der übrig bleibende Teil der HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
wird nun noch durch die Summe aller Verbrauchseinheiten dividiert, bevor einen Preis pro Einheit hat. Es wird deutlich dass ein sinnvoller Preisvergleich unmöglich ist. Eine HeizkostenabrechnungHeizkostenabrechnung
Eine Heizkostenabrechnung erhalten Mieter bzw. Wohnungseigentümer auf der Grundlage der Heizkostenverordnung, wenn die Wohnanlage mit einer zentralen Heizungsanlage ausgestattet ist. Nach der Heizkostenverordnung ist der Vermieter bzw. Betreiber der Heizanlage verpflichtet, dem Mieter bzw. Eigentümer spätestens ein Jahr nach dem Ende der Abrechnungsperiode eine nachvollziehbare Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten vorzulegen.
lässt sich nur im Einzelfall auf Plausibilität und Nachvollzirhbarkeit überporüfen. Vergleichbar mit anderen Abrechnung sind u.a. Energiebedarf pro m² WohnflächeWohnfläche
Die Wohnfläche kann nach § 44 Abs. 1 der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden II. Berechnungsverordnung ermittelt werden. Sie bezieht nur die wirklich innerhalb der Wohnung genutzten Flächen ein und ist in der Regel kleiner als die nach physikalischen Gesichtspunkten ausgerechnete Gebäudenutzfläche im Sinne der EnergieEinsparVerordnung.
und Insgesamtkosten pro m² Wohnfläche (also z.B 1,25 €/m²a). Lassen Sie die Struktur und die Positionen Ihrer Heizkostenabrechnung bei einer Verbraucherberatungsstelle, Energieberatung überprüfen.
_________________
...besser gut beraten
->zur persönlichen Beratung per eMail


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  now   Eine eMail senden an now   Zur Webseite von now
Festa
einige Beiträge


  geschrieben: 12.01.2012, 17:28   
Danke für die Nachricht.
Auf der Heizkostenabrechnung steht in der Regel immer der Preis pro Einheit. Ein Vergleich mit elektr. Heizkostenverteilern gleicher Bauart ist möglich, da durch die Basisempfindlichkeit die Menge Energie bekannt ist, die für eine Einheit Verbrauch am jeweiligen Heizkörper benötigt wird und das unabhängig davon, um welchen Heizkörper oder Wohnanlage es sich handelt. Was sich auf den Preis pro Einheit niederschlägt, ist die Aufteilung z.B. 30% Grundkosten 70% Verbrauchs-kosten wie bei mir oder 50% zu 50%. Die Kosten und der Energieverbrauch für Warmwasser werden immer abgezogen, bevor der Preis pro Einheit errechnet wird. Daher ist ein Vergleich schon möglich.
Viele Grüße, Festa


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Festa
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 18.01.2012, 09:31   
Ein einfaches Beispiel: Zwei Zweifamilienhäuser besitzen einen identischen Grundriss (gleiche Flächen), identische Heizungsanlagen und gleiches Verbrauchsverhalten der Bewohner; allerdings heizt ein Hausbesitzer seine Anlage mit ErdgasErdgas
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub.
für 7,5 Cent/kWh BrennwertBrennwert
Der Brennwert umfasst die gesamte Wärmemenge, die bei Verbrennung eines Brennstoffes frei wird und schließt die Verdampfungswärme des Wassers ein. Die Höhe der Verdampfungswärme ist allerdings brennstoffspezifisch. Sie hängt von der Anzahl der chemisch gebundenen Wasserstoffatome im Verhältnis zu den Kohlenstoffatomen ab. Nutzbar ist die im Wasserdampf versteckte Wärme nur mit einem Brennwertheizgerät. Bei fossilen Brennstoffen unterscheidet man zwischen dem Heizwert und dem Brennwert, der auch "oberer Heizwert" genannt wird. Da in der Heizungstechnik der Wirkungsgrad auf den Heizwert (unterer Heizwert) bezogen und dieser gleich 100 % gesetzt wird, ist bei der Angabe des Wirkungsgrades von Brennwertheizgeräten ein Wirkungsgrad über 100 % möglich.
, der andere hat seinen Kessel entfernt und sich an die FernwärmeFernwärme
Als Fernwärme bezeichnet man Wärme mit einem Temperaturniveau zwischen etwa 60 und 110°C, die über eine Fernwärmeleitung verteilt wird.  Größere Wohngebiete können z.B. meist kostengünstig und umweltfreundlich durch die Abwärme eines Kraftwerkes mit Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung versorgt werden. Die Abwärmenutzung verbessert den Wirkungsgrad der Stromerzeugung des Kraftwerkes erheblich. Für kleinere Gebiete eignet sich die bei der Kraft-Wärme-Kopplung anfallende Abwärme, eingespeist in einen Nahwärmeverbund.
angeschlossen (12 Cent/kWh HeizwertHeizwert
Der Heizwert ist die bei der Verbrennung eines Brennstoffes abgegebene Wärmemenge ohne Berücksichtigung der Verdampfungswärme des Wassers. Wasserdampf entsteht bei jeder Verbrennung von wasserstoffhaltigen Brennstoffen (Öl, Gas, Kohle, Holz) in unterschiedlicher Menge. Da der Heizwert immer geringer ist als der Gesamtwärmeinhalt (mit Wasserdampfwärme) wird er auch "unterer Heizwert" genannt. Die Angabe des Heizwertes in kWh (sprich kiloWattstunden) pro Mengeneinheit Brennstoff ist in der Heiztechnik üblich. Der Kesselwirkungsgrad wird auf den unteren Heizwert  bezogen. Genauer wäre der Bezug auf den oberen Heizwert (unter Einbeziehung der mit dem Wasserdampf verbundenen Wärmemenge), den Brennwert.
, Mischpreis). In beiden Häusern werden die gleichen HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
genutzt, die Summe der Verbrauchseinheiten ist mit 20000 in beiden Häusern identisch. Beide nutzen auch den VerteilerschlüsselVerteilerschlüssel
Der Verteilerschlüssel gibt die prozentuale Aufteilung der Heizungs- und Warmwasserkosten bei einer Heizkostenabrechnung in Grundkosten und Verbrauchskosten wieder. Der Verteilerschlüssel kann nicht beliebig gewählt werden. Mindestens 50 %, höchstens 70 % sind nach der Heizkostenverordnung nach dem erfassten Wärmeverbrauch der Nutzer zu verteilen. Die übrigen Kosten sind nach der Wohn- oder Nutzfläche oder nach dem umbauten Raum zu verteilen; es kann auch die Wohn- oder Nutzfläche oder der umbaute Raum der beheizten Räume zugrunde gelegt werden.
30/70.
Der Erdgasnutzer hat folgende Kosten: 32000 kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
Erdgasbezug x 0,07 = 2240 €, Schornsteinfeger 60 €, WartungWartung
Eine Wartung umfasst die Überprüfung und ggf. Wiederherstellung der Betriebbereitschaft und Betriebssicherheit sowie die Einstellung der Regelung und anderen Werten einer technischen Anlage, wie z.B. einer Heizungs-, Lüftungs- oder Solaranlage. Neben allgemeinen Wartungstätigkeiten, wie die Überprüfung von Betriebsdrücken, oder der Funktionsfähigkeit von Sicherheitseinrichtungen gibt es für jede Anlage spezielle Wartungsaufgaben. Die für die Wartung entstehenden Wartungskosten dürfen im Rahmen der Heizkostenabrechnung keine Reparaturkosten, z.B. für das Auswechseln von Teilen oder Baugruppen, enthalten.
180 €, Stromkosten 130 €, Dienstleister HKA 144 € = 2754 € Gesamtkosten. Warmes Wasser wird mit Wasserzählern erfasst, der Energieaufwand wird der Einfachheit halber mit 18 % angenommen. Die Abtrennung führt zu Kosten für Heizung von von 2257,28 €, für Warmwasser von 496,72 €.
Der Fernwärmenutzer hat folgende Kosten: Bezug Wärme 26000 kWh x 0,12 € = 3120 €, Wartung 100 €, Stromkosten 120 €, Dienstleister 144 € = 3484 € (Wegen der höheren Bezugskosten für Fernwärme und dem Wegfall des Heizkessels hat der Vermieter folgerichtig die Kaltmietkosten gekürzt!). Die Abtrennung führt hier zu HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
von 2856,88 € und Warmwasserkosten von 627 €. >br>Die Verteilung der Kosten führt im ersten Fall zu einem Grundkostenanteil (30%) von rund 677 € und zu einem Verbrauchskostenanteil von rund 1580 €, was einem Preis pro Verbrauchseinheit von 1580 €/20000 VBE = 0,079 € entspricht. Im zweiten Fall stehen 767 € rund 2000 € gegenüber. Dies führt zu einem Preis von 2000€/20000 VBE= 0,1 €.
Die Mieter beider Häuser unterhalten sich über den Preis ihrer Verbrauchseinheiten...
Stellen wir uns nun noch vor, dass im zweiten Fall das Verbrauchsverhalten weniger sparsam ist als im ersten Fall, dass im zweiten Fall die Bausubstanz weniger energiesparend ausgebildet ist als im ersten Fall, und dass das Haus in Oberfranken liegt (AuslegungstemperaturAuslegungstemperatur
Die Auslegungstemperatur ist die maximale (notwendige) Temperatur des Heizungswassers, die bei der tiefsten Wintertemperatur gerade ausreicht, um das Gebäude durch die Heizungsanlage mit der erforderlichen Wärmemenge zu versorgen. Die erforderliche Heizkörperleistung jedes einzelnen Raumes wird für diesem Fall bestimmt. Sie muss mindestens der Heizlast bei Auslegungstemperatur entsprechen. Die Auslegungstemperatur ist abhängig von den örtlichen Klimabedingungen und liegt in Deuschland meist zwischen -12°C und -16°C.
-18°C) und im ersten Fall ein Haus im Breisgau gemeint ist.
Was ist dann an einem Vergleich der Einheitenpreise noch sinnvoll?
_________________
...besser gut beraten
->zur persönlichen Beratung per eMail


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  now   Eine eMail senden an now   Zur Webseite von now
Festa
einige Beiträge


  geschrieben: 20.01.2012, 13:44   
Danke für den sehr ausführlichen und informativen Beitrag. Ich denke, die Kosten einer Einheit bei gleichen elektr. Heizkostenverteilern lassen sich schon grob vergleichen, da ja eine Verbrauchseinheit ca. einem kwh Energie entspricht.
Wenn ich also eine Verbrauchseinheit auf dem EHKV habe, habe ich ca. 1 kwh Energie verbraucht. Stelle ich die Rechnung statt mit Euro auf Energie um, habe ich bei mir z.B. bei einer VE rund 5 kwh Energie verbraucht (bei 70% nach Verbrauch) und auch dadurch extrem hohe Heizkosten.
Was mich auch noch interessiert, wie ist es denn mit der Vorverteilung von Heizkosten. Beispiel: Eine Heizanlage versorgt mehrere Häuser gleicher Bauart, gleicher Nutzung, gleicher EHKV. Diese Anlage wird in zwei Nutzeinheiten aufgeteilt und die Heizkosten zuerst 100% nach qm umgelegt. Die Kosten für eine Einheit sind daher in den beiden Nutzeinheiten unterschiedlich, obwohl alle Häuser von einer einzigen Heizanlage versorgt werden. Wärmemengenzähler gibt es nicht, so dass niemand weiß, wieviel Energie hat welches Haus verbraucht.
Was meinen Sie dazu? Haben Sie beruflich mit Heizkostenabrechnungen zu tun? Über Antwort freue ich mich, Gruß Festa


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Festa
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 26.01.2012, 09:21   
HeizkostenverordnungHeizkostenverordnung
Die Heizkostenverordnung (Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizungs- und Warmwasserkosten in der Fassung vom 20.1.1989, geändert durch Novelle vom 18.06.2008, in Kraft seit 1.1.2009) regelt die Erfassung und Verteilung der Kosten zentraler Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen in Miet- und Wohneigentumsobjekten. Die Verordnung ist die Grundlage jeder Heizkostenabrechnung.
, § 5, Abs 2. "Wird der Verbrauch der von einer Anlage im Sinne des § 1 Absatz 1 versorgten Nutzer nicht mit gleichen Ausstattungen erfasst, so sind zunächst durch VorerfassungVorerfassung
Die Vorerfassung eines Wärmeverbrauches erfolgt mittels Wärmemengenzähler. Sie dient der Erfassung von Verbräuchen einer Nutzergruppe mit gleichen Erfassungsgeräten (z.B. Heizkostenverteiler).
vom Gesamtverbrauch die Anteile der Gruppen von Nutzern zu erfassen, deren Verbrauch mit gleichen Ausstattungen erfasst wird. Der Gebäudeeigentümer kann auch bei unterschiedlichen Nutzungs- oder Gebäudearten oder aus anderen sachgerechten Gründen eine Vorerfassung nach NutzergruppenNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
durchführen.
_________________
...besser gut beraten
->zur persönlichen Beratung per eMail


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  now   Eine eMail senden an now   Zur Webseite von now
Beitrag oder Antwort zum Thema verfassen
Preise vergleichen für
StromGas