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Thema: Betriebsstrom Heizanlage
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Betriebsstrom HeizanlageDruckerfreundliche Version
Schnucki
einige Beiträge


  geschrieben: 12.11.2008, 10:39   
Hallo, habe noch eine Frage zum Betriebsstrom in der Heizkostenabrechnung. Der Vermieter hat im Jahr 2005 einen Zwischenzähler für den Strom angebracht. Den Verbrauch liest er selber ab und zieht es handschriftlich vom Hausstrom ab, bzw. von dem Gesamtverbrauchszähler/ RWE Rechnung.

Vorher war dies nicht so, und hat weil er es vergessen hatte abzulesen und geschätz wurde von RWE nur geringe Beträge berechnen lassen, in den NK wurde kein Hausstrom berechnet und keine RWE Rechnung bei gelegt. Dann hatte er abgelesen und es wurde ein Betrag über 700 Euro berechnet. Darauf hin musste er durch den Mieterverein den Betrag auf 5% abändern. Das Jahr darauf wurde einfach 5% berechnet, kein Hausstrom, keine Rechnung bei gelegt.

Dann wurde anhand des Zwischenzählers berechnet.
Nachvollziehbar ist dies nicht, da der Stromzähler nicht durch RWE abgerechnet wird, nur der Hauptzähler. jedenfalls ist der Betrag mehr als 5% von den Brennstoffkosten.

Ich habe gelesen, das der Betriebsstrom nicht höher als 5% betragen sollte und das Zwischenzählern vorhanden sein sollten.
Darf der Betrag nicht höher sein als 5% wenn kein Zwischenzähler vorhanden ist?
Oder auch wenn einer Vorhanden ist? Da werde ich nicht schlau LG

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Schnucki am 12.11.2008, 10:43 ]
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Schnucki am 12.11.2008, 10:44 ]
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Schnucki am 12.11.2008, 10:56 ]


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Schnucki
einige Beiträge


  geschrieben: 13.11.2008, 11:52   
Ist ein Betriebsstrom in Höhe von 282,80 Euro angemessen?
Daten: Brennstoffverbrauch Gas 42394,000 kWh = 2658,98 Euro, Heizanlage mit Warmwasseraufbereiter. Daten aus dem Jahr zuvor: Brennstoffverbrauch Gas 51656,000 kWh = 3058,30 Euro, Betriebsstrom 278,96 Euro. Es wurde das Jahr zuvor mehr Brennstoffverbraucht, aber weniger Strom. Kann das sein? Weiß denn keiner etwas dazu? Man könnte vermuten das der Vermieter die Stromkosten von 700 Euro sich anders wieder holen möchte. LG


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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 14.11.2008, 09:35   
Der Höhe des Betriebsstromes einer Heizungsanlage ist abhängig von der LeistungsaufnahmeLeistungsaufnahme
Bei Stromanwendungen stellt die Leistungsaufnahme die vom elektrischen Versorgungsnetz aufgenommene Leistung in Watt (W) dar. Die elektrische Leistung ist das Produkt aus Spannung (Volt) und Stromstärke (Ampere). Wird ein Gerät, z.B. ein Tauchsieder, angeschlossen (230 Volt) wird bei einer Stromstärke von 4,35 Ampere eine Leistung von 1000 Watt = 1 kW (kiloWatt) aufgenommen.
und der Laufzeit der UmwälzpumpeUmwälzpumpe
Die Umwälzpumpe ist eine elektrisch angetriebene Pumpe zum Transport von Heizungswasser, Sole- oder Solarflüssigkeit. Der Elektroenergieverbrauch einer Umwälzpumpe ist vor allem deshalb nicht zu unterschätzen, weil sie oft zu groß (Anschlussleistung) dimensioniert wird. Bei modernen Umwälzpumpen (Hocheffizienzpumpen) passt sich das Fördervolumen und damit die elektrische Leistung dem Wärmebedarf an. Voraussetzung für den Einsatz solcher optimierterPumpen ist ein hydraulischer Abgleich.
(n), der Zirkulationspumpe (Warmwasserzirkulation), der Stromaufnahme von Brennern (bei GebläsebrennernGebläsebrenner
Ein Gebläsebrenner ist eine Einrichtung zur Verbrennung von Ölen oder Gasen in Heizkesseln. Bei einem Gebläsebrenner wird die erforderliche Verbrennungsluft durch ein Gebläse angesaugt und mit Druck unter Beimischung des Brennstoffes (Öl, Gas) in den Brennraum gefördert. Die intensivere Durchmischung von Brennstoff und Luft als bei einem atmosphärischen Brenner führt zu einer optimalen Verbrennung.
), ggf. von Ventilatoren (BrennwerttechnikBrennwerttechnik
Mit Brennwerttechnik bezeichnet man Heiztechnik (Heizkessel, Heizthermen), die in der Lage ist, auch die Verdampfungswärme des Wasserdampfes durch Wärmerückgewinnung aus dem Abgas zu nutzen. Dieser Vorgang bewirkt gegenüber konventioneller Heiztechnik einen zusätzlichen Wärmegewinn. Er beträgt 10 % bis 15 %. Da in der Heizungstechnik der Wirkungsgrad auf den Heizwert (unterer Heizwert) bezogen und dieser gleich 100 % gesetzt wird, ist bei der Angabe des Wirkungsgrades von Brennwerttechnik ein Wirkungsgrad über 100 % möglich. Die Menge der Verdampfungswärme ist brennstoffspezifisch und hängt von der Anzahl der chemisch gebundenen Wasserstoffatome ab. Bei der Verbrennung von Erdgas mit 4 Wasserstoffatomen pro Molekül bei einem Kohlenstoffatom entsteht der größte Zugewinn (11%).
), einer Zündeinrichtung, der Regelungstechnik des Kessels...

Wenn es dafür einen Zwischenzähler gibt, ist das sehr gut, denn Berechnen ist zwar zulässig aber schwierig und die 5% Regel ist ebenfalls ungenau und nicht zeitgemäß. Die 5% Regel stammt noch aus einer Zeit relativ konstanter Energiepreise und wurde und wird noch als Plausibilitätskriterium sowohl von Gerichten als auch vom deutschen Mieterbund angewandt. Der Betrag für BetriebsstromBetriebsstrom
Der Betriebsstrom (Hilfsenergie) einer Heizungsanlage, die der Heizkostenabrechnung unterliegt, gehört zu den Betriebskosten und sollte durch einen separaten Stromzähler gemessen werden. Betriebsstrom benötigen die Regelung des Heizkessels oder eines Wärmetauschers (Fernwärme), Regelung einer Solaranlage, Öldruckpumpe, Gebläse, Zündeinrichtungen, Umwälzpumpen, Mischermotoren, Brauchwasserladepumpe, Zirkulationspumpe, ggf. ein Heizband. Schätzungen oder eine Pauschale in Höhe von 3-5% werden häufig so abgerechnet, jedoch erscheint bei sinkendem Elektroenergiebedarf der Anlagentechnik und steigenden Brennstoffkosten eine prozentuale Pauschale nicht mehr gerechtfertigt. Eine solche Schätzung ist außerdem nach geltender Rechtsauffassung nicht akzetabel.
kann sehr wohl höher ausfallen als 5 % der Bezugskosten für ErdgasErdgas
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub.
, Öl oder Wärme, z.B. bei hoher unangemessener Pumpenleistung oder bei elektrischen BegleitheizungenBegleitheizung
Die Begleitheizung (Heizband) dient der Aufrechterhaltung der Temperatur des Mediums in einer Versorgungsleitung. Sie kann die Temperatur in einem warmwasserführenden Rohr konstant halten oder dem Kälteschutz bei ölführenden Leitungen dienen. Die Begleitheizung besteht aus einem isolierten elektrischen Heizband, dass z.B. am warmwasserführenden Rohr angebracht und mit einer Wärmedämmung umhüllt wird. Unterschreitet die Temperatur im Rohr einen bestimmten Wert, schaltet sich das Heizband zu und erwärmt das sich abkühlende Wasser wieder. Die Begleitheizung ist eine Alternative zu einer Zirkulationseinrichtung, da kein zweites Rohr benötigt wird. Sie ist jedoch in der Regel energetisch ungünstig und verursacht hohe Betriebskosten.
bei fehlender ZirkulationseinrichtungZirkulationseinrichtung
Die Zirkulationseinrichtung sorgt in einer zentralen Warmwasserversorgung dafür, dass an den Zapfstellen auch wirklich warmes Wasser austritt, wenn der Zapfhahn geöffnet wird. Dazu führt die Zirkulationseinrichtung dass sich in der Warmwasserleitung abgekühlte Wasser über die separate Zirkulationsleitung wieder dem Speicher zu. Mittels einer Zirkulationspumpe wird so ausreichend temperiertes Speicherwasser zu den Zapfstellen transportiert. Die Zirkulation des Wassers muss temperatur-, zeit- oder anforderungsabhängig gesteuert werden, damit in Zeiten mit geringem Warmwasserbedarf die Zirkulation nicht zu unnötigen Wärmeverlusten und entsprechendem Stromverbrauch führt.
. Aber: Der Betriebsstrom sollte und kann im Normalfall heute deutlich unter 5% liegen, da es inzwischen Pumpen mit sehr geringer Stromaufnahme (Hocheffizienzpumpe) gibt, wofür ein hydraulischer Abgleichhydraulischer Abgleich
Mit hydraulischer Abgleich bezeichnet man die optimale Abstimmung des Wasserdurchflusses durch Heizkreise bzw. einzelne Heizkörper und Rohre entsprechend den Erfordernissen. In jedem Heizkreis bzw. über jedem Heizkörper sollte annähernd der gleiche Druck und damit die gleiche Durchflussmenge zur Verfügung stehen. Fehlender hydraulischer Abgleich führt zu überhöhter oder zu geringer Wärmeabgabe einzelner Heizkörper, ungleichmäßiger Durchströmung einzelner Heizkreise, zu Strömungsgeräuschen und einem hohen Pumpenstrom. Ein durchgeführter hydraulischer Abgleich ist Voraussetzung für die Anwendung der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern.
die entsprechenden Voraussetzungen schafft. Für 278 € bekommen Sie heute etwa 1300 kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
. Bei einer winterlichen Einschaltdauer der Pumpe(n) und der Reglung von 5500 h (230 Heiztage im Jahr) reicht eine durchschnittlich aufgenommene LeistungLeistung
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie.
von 236 WattWatt
Das Watt ist die physikalische Einheit der Leistung. Leistung ist die Arbeit, die pro Zeiteinheit verrichtet werden kann.
  • Ein Heizkessel hat eine thermische Leistung von z. B. 18 kW (also 18000 Watt), wenn er in einer Stunde eine Wärmearbeit von 18 kWh verrichten kann. Dazu muss er etwa 1,8 Liter Heizöl oder 1,8 m³ Erdgas verbrennen.
  • Die elektrische Leistung ist das Produkt aus Spannung (Volt) und Stromstärke (Ampere). Ein Fotovoltaikmodul hat eine Leistung von 50 Watt, wenn es bei einer Spannung von 12 Volt eine Stromstärke von ca. 4,2 Ampere liefert.
. Das ist viel, aber nicht ausgeschlossen und verweist auf Einsparmöglichkeiten!


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