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Thema: Abrechnung nach VDI 2077 durch TECHEM
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Abrechnung nach VDI 2077 durch TECHEMDruckerfreundliche Version
jussuj
wenige Beiträge


  geschrieben: 25.05.2011, 20:32   
TECHEM hat das Kunststück fertig gebracht 2009 die VDI 2077 komplett in der Abrechnung für die Einheit zu ignorieren, dagegen wurde in 2010 zwar die Rohrwärmeverlustrechnung durchgeführt aber in der Kostenrechnung für die Wohnungen werden diese Werte ignoriert.
Das führt zu dem interessanten Ergebnis, dass das Gebäude im Vergleich zu 2009 1% weniger Energie verbrauchte, dafür aber ca. 20% mehr Verbrauchseinheiten für die Mieter gemessen wurden. Es handelt sich um die mittlerweile klassische Konstellation elektronische Messfühler und ungedämmtes Einrohrheizungssystem.
Das Verhältnis nichtgemessene Rohrwärmeverluste und gemessene Verbrauchseinheiten liegt bei 3 : 1, also 75% der Wärme wird über die Rohre abgegeben und nur 25% werden am Heizkörper gemessen und verbraucht. Für die unteren Wohnungen bedeutet das auf Grund der technischen Gegebenheiten dass beim Aufheizen für jede gemessene Einheit 2-3 Einheiten über die Rohrwärme in andere Wohnungen abgegeben werden. Die Mieter dieser Wohnungen bedanken sich dadurch dass sie die Heizung drosseln dürfen. Somit haben die Mieter am Anfang des Heizstranges die A-Karte., solange nach der alten 30/70 Regel abgerechnet wird. Laut der von mir geprüften Rechnung einer Bekannten hat sie den selben Verbrauch wie eine 4-köpfige Familie auf efacher Wohnfläche, oder anders gerechnet ca, 45° C Raumtemperatur.

Am Ende möchte ich mich bei numero und nicelink bedanken für ein paar interessante Beiträge, die mir bei der Analyse geholfen haben.


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numero
viele Beiträge


  geschrieben: 30.05.2011, 16:23   
zunächst freue ich mich, dass ic zur Aufklärung beitragen konnte. Unsere Eigentümergemeinschaft besteht aus 66 Wohnungen und hat eine Eihrohrheizung. Im Jahre 2008 wurde von Verdunster auf elektronische Zweifühler-Messgeräte umgestellt.Nicht wenige Eigentümer hatte 2008 Heizkmehrkosten von um die 100 %. Deshalb habe ich mich mit der Heizkostenabrechnung intensiv beschäftigt und bin auf eklatante Dinge gestossen. Unser Vertreilungsschlüssel war 70 % nach Verbrauch und 30 % nach Wohnungsgröße. Die Erfassungsrate wurde mit 22 ermittelt, d.h. das ist der Verbrauch, welcher über die Heizkörper ermittelt wurde. 100 -30 (Verteilung nach Wo-Größe) - 22 (Verbrauch über Heizkörper) ergibt 48, d.h. 48 - 22 = 26 werden nochmals im Verhältnis der gemessenen Einheiten am Heizkörper verteilt. Bei gleich großen Wohnung müsste die Rohrwärme gleich sein. Stattdessen ergab sich z.B. bei einem Vielverbrauch 1008 € und bei einem Wenigverbrauceh 17 für ungemessene Wärme. Dies macht deutlich, wie unbillig diese Abrechnung ist.Wir haben jetzt auf einen Verteilerschlüssel von 50:50 umgestellt und die Anwendung der VDI 2077 beschlossen. Angestrebt wird noch ein hydraulischer Abgleich, so dass die Wärmeversogung aller Wohnungen in etwa gleich ist. Anschließen soll die Vorlauftemperatur trastisch gesenkt werden, damit die Bewohner die Heizung aufdrehen müssen, um ihre Wohnung warm zu bekommen und dies nicht mehr bei manchen im wesentlichen über die Rohrwärme erfolgen kann.

  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  numero
numero
viele Beiträge


  geschrieben: 02.06.2011, 08:44   
Da hat sich oben ein Fehler eingeschlichen, weil die 22 zweimal abgezogen wurden. Muss heissen: 100 - 30 - 22 = 48, d.h. 48 % und nicht 26 % werdem mach dem Verhältnis der gemessenen Einheiten als ungemessene Wärme verteilt. Was für ein Wahnsinn!!!

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