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Thema: Abrechnung ... ists so richtig?
Forum Heizkosten, Heizkostenabrechnung

Moderation: now, Heizer, Nicelink
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Foren-Übersicht »  Heizkosten, Heizkostenabrechnung » 
VerfasserThema: Abrechnung ... ists so richtig?Druckerfreundliche Version
Samweis78
wenige Beiträge


  geschrieben: 01.03.2007, 23:32   
Hallo Ihrs,

ich hab da mal ne Frage: wie macht man eine Heizkostenabrechnung? Sie soll nicht supertoll sein und nichts kosten, aber glaubhaft und richtig wär schon gut. Nur weiss ich eben nicht, ob dem momentan so ist.

Also, ich wohne mit meinem Bruder und einer Oma in den drei Wohnungen eines Hauses und die Vermieter sind... meine Eltern. Deshalb ging es bisher immer so, dass die Mama sich aus der ganzen Sache versucht hat, einen Reim zu machen und alles nach gut Dünken ausgerechnet hat. Das Problem ist aber, dass keiner von uns (einschliesslich sie) weiss, ob das denn so richtig sein kann, oder ob wir es doch wie alle anderen mit irgendwelchen Faktoren und Kubikmetern etc. machen müssen.

Und deshalb hätte ich hier mal die ganz große Bitte, dass sich jemand, die/der sich damit auskennt, das PDF anschaut, weil das unser aktueller Stand ist. Ich hab das Ganze auch ordentlich beschrieben, damit man es nachvollziehen kann. (Bin gespannt, ob dem auch so ist ^^).

Die Frage ist einfach, ob man das so machen kann. Vor allem mit der Aufteilung der Gas-Kosten.
Eine andere Frage ist eigentlich auch noch: wenn eine der Wohnungen mal fremd vermietet wird, kann man solch ein Zahlenwerk dann einem Mieter anbieten?

Na denn erstmal Danke.
-Samweis

das PDF:
http://home.arcor.de/frodox/heizkostenabrechnung_forum.pdf


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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 02.03.2007, 06:21   
Für den Anfang schon garnichtmalso schlecht. Allerdings:

1. Die Frischwasserkosten müssen extra berechnet werden und haben in der HeizkostenabrechnungHeizkostenabrechnung
Eine Heizkostenabrechnung erhalten Mieter bzw. Wohnungseigentümer auf der Grundlage der Heizkostenverordnung, wenn die Wohnanlage mit einer zentralen Heizungsanlage ausgestattet ist. Nach der Heizkostenverordnung ist der Vermieter bzw. Betreiber der Heizanlage verpflichtet, dem Mieter bzw. Eigentümer spätestens ein Jahr nach dem Ende der Abrechnungsperiode eine nachvollziehbare Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten vorzulegen.
nix zu suchen.

2. Die prozentuale Verteilung der Kosten ist schon richtig so, aber sie müssen vorher noch in 30% GrundkostenGrundkosten
Bei der Verteilung der Kosten der Versorgung mit Wärme und Warmwasser sind auch Grundkosten (Festkosten) zu erheben. So verursacht der Betrieb der Heizungsanlage Verluste, Wartungsaufwendungen, Schornsteinfegergebühren, Stromkosten oder Messkosten, die unabhängig vom individuellen Wärme- bzw. Warmwasserverbrauch entstehen.  Grundkosten werden mindestens zu 30 %, höchstens jedoch zu 50 % nach den Insgesamtkosten verteilt. Als Maßstab kann die bewohnte bzw. beheizte Fläche oder der umbauten Raum dienen. Der verbleibenden Kostenanteil (70 % bis 50%) wird dann nach dem Verbrauch verteilt (Verbrauchskosten). Anteilige Grundkosten (z.B. bei Ein- bzw. Auszug im Abrechnungszeitraum) werden üblicherweise nach der Gradtagszahltabelle ermittelt, da eine kalendertägliche Umlage nicht der Tatsache gerecht werden würde, dass überwiegende Nutzungen in Winter oder Sommer sehr unterschiedliche Wärneverbrauchsanteile nach sich ziehen. Das gilt nicht für die Grundkostenberechnung für die Warmwassernutzung.
und 70% VerbrauchskostenVerbrauchskosten
Die Verbrauchskosten bzw. verbrauchsabhängigen Kosten sind Bestandteil der Heizungs-und Warmwasserkosten. Sie werden entsprechend den Vorschriften der Heizkostenverordnung nach der Berechnung der Gesamtkosten prozentual abgetrennt und bilden den die Grundkosten ergänzenden Teil der Kosten einer Heizungsanlage. Sie müssen nach der Heizkostenverordnung von den Gesamtkosten mindestens 50% und dürfen höchstens 70% ausmachen. Die anteiligen Verbrauchskosten der Heizung werden den Mietern mit Hilfe von Heizkostenverteilern oder Wärmemengenzählern und für die Warmwasserbereitung mit Warmwasserzählern zugewiesen.
aufgeteilt werden.

3. Die EnergieEnergie
Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule.
zur Brauchwassererwärmung muß dach einer Formeln in der HKVoHkVo
HkVO ist die Abkürzung für Heizkostenverordnung.
ausgerechnet und von den HeizkostenHeizkosten
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung  und Instandhaltung der Technik dazu.
abgezogen werden. Oder pauschal mit 18% angesezt werden.


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siggi
wenige Beiträge


  geschrieben: 08.03.2007, 14:12   
erstmal ein test, mein ganzer beitrag ist verschwunden
siggi


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siggi
wenige Beiträge


  geschrieben: 08.03.2007, 14:45   
viele grüße aus cottbus an alle

ich habe ein ziemliches problem mit meiner bk-abrechnung 2006, vielleicht kann mir jemand helfen.
vor allem betrifft dies die vorerfassung nach ng`s. nach allem, was ich bisher gelesen habe, muß diese auf der grundlage der gemessenen wärmeverbrüche der ng erfolgen. in unserem haus existieren von anfang an (sanierung, bezug 1999, zentrale gasheizung)zwei ng, zwei heizkreise und zwei zwmz) soweit ideal.

die ng 1 umfasste die wohnung und das büro des eigentümers (keine verdunsterröhrchen, nur der wmz), die ng 2 waren (sind) die "normalmieter" (wmz und verdunsterröhrchen).

in der bk-abrechnung 2006 (und auch der vorjahre)wurde die vorerfassung immer nur nach dem flächenverhältnis der NG vorgenommen. es wurden im ersten schritt 30% der gesamtkosten des hauses auf die gesamtfläche umgelegt/ bezogen und 70% auf den gesamtverbrauch des hauses nach der summe der wmz-stände umgelegt. damit haben wir als normalmieter doch das "außergewöhnliche heizverhalten" des eigentümers subventioniert, oder?

müssen hier nicht zunächst die verbräuche der wmz der ng ins verhältnis zur umzulegenden summe gesetzt werden, um dann diesen kostenanteil je ng im festgelegten Verhältnis 30/70 innerhalb der ng nach dem üblichen verfahren weiter zu verteilen?

im sommer ist der vermieter ins ausland gegangen, das büro wurde zu wohnungen umgebaut (jetztng 3, wmz und verdunsterröhrchen), ich habe seine wohnung gemietet. die zählerstände wmz wurden bei einzug natürlich abgelesen. in meiner abrechnung erscheint jedoch nirgends dieser zählerstand, vielmehr ist die wohnung jetzt über das zeitteilungsverfahren"irgendwie herausgerechnet" worden. das kann und will ich nicht nachvollziehen.

wozu haben wir denn zähler, wenn die verbräuche so "vergleichmäßigt" werden? ich habe in meiner jetzigen wohnung keine röhrchen, nur den wmz im keller.

da ich im sommer aus meiner wohnung aus der ng 2 ausgezogen bin, wurde eine zwischenablesung der röhrchen gemacht.. ist es dabei angemessen, daß auf alle strichablesungen pauschal ein zuschlag von 0,58 strich gemacht wurde (ausgleich der kaltverdunstungsvorgabe?). gibt es dafür richtwerte? auffällig ist auch, daß dieser zuschlag bei einem anderen, fast zeitgleich ausgezogenen, mieter nicht gemacht worden ist. damit sind zumindest schon mal nicht alle gleich behandelt worden..

für meinen widerspruch gegen die abrechnung brauche ich noch ein paar argumente, freue mich also auf antworten
danke

siggi


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  geschrieben: 08.03.2007, 16:11   
Hm, NutzergruppenNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
entstehen durch unterschiedlichen Nutzungen (Gewerbe oder Wohnung), nicht durch unterschiedliche Erfassungstechnik. Wird überall die gleiche Technik (z.B. VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
) eingesetzt ist keine VorerfassungVorerfassung
Die Vorerfassung eines Wärmeverbrauches erfolgt mittels Wärmemengenzähler. Sie dient der Erfassung von Verbräuchen einer Nutzergruppe mit gleichen Erfassungsgeräten (z.B. Heizkostenverteiler).
erforderlich. Bei Ihnen musste 2006 wohl vorerfasst werden. Im Falle der Vorerfassung nach Nutzergruppen kann, aber muss nicht 100% nach den erfassten Anteilen am Gesamtverbrauch aufgeteilt werden (50% aber mind.). Es ist also zulässig, wenn z.B. 70% der Gesamtkosten zunächst vom Gesamtverbrauch abgetrennt und die restlichen 30 % auf die Gesamtfläche umgelegt werden. Nach dieser Aufteilung erfolgt dann die Zuweisung der Kostenanteile an Hand der Verbrauchswerte auf die Nutzergruppen.


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  geschrieben: 08.03.2007, 16:29   
Da war ja noch eine Frage, aber das habe ich nicht richtig verstanden. Wenn jetzt immer noch nicht alle Heizkörper VerdunsterVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
haben (in Ihrer Wohnung nur WMZ). ist nach wie vor eine VorerfassungVorerfassung
Die Vorerfassung eines Wärmeverbrauches erfolgt mittels Wärmemengenzähler. Sie dient der Erfassung von Verbräuchen einer Nutzergruppe mit gleichen Erfassungsgeräten (z.B. Heizkostenverteiler).
erforderlich und es könnte so verfahren werden wie beschrieben. Es wäre wohl sinnvoll gewesen, zum Zeitpunkt der Umnutzung eine Endabrechnung durchzuführen. Wenn für Ihre Wohnung eine Abrechnung nach Verbrauch ausschließlich über WMZ erfolgt, müssen in der Abrechnung auch die Ablesewerte herangezogen werden (Ausnahmen GeräteausfallGeräteausfall
Bei der Heizkostenabrechnung kann ein Erfassungsgerät (Heizkostenverteiler, Wasser- oder Wärmemengenzähler) ausfallen. Kommt es innerhalb einer Abrechnungsperiode zu einem solchen Geräteausfall, ist der anteilige Verbrauch vom Eigentümer auf der Grundlage des Verbrauches  der betreffenden Räume in einem vergleichbaren früheren Zeitraum Räume oder vergleichbarer anderer Räume des Abrechnungszeitraumes zu ermitteln.
).


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siggi
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  geschrieben: 08.03.2007, 17:14   
danke erstmal an "now"

das mit den ng`s scheint schwierig zu sein. es wäre sicher logischer gewesen, wenn das ehemalige büro und die wohnung des eigentümers (gleichzeitig ja des büroinhabers)schon von anfang an getrennte zähler gehabt hätten, aber beide hatten nur den einen wmz und keine röhrchen.

bisher dachte ich, daß allein daraus schon sich die vorerfassung ergibt (wg. unterschiedlicher verbrauchsmesstechnik zur ng 2)

na,ok. ich werde also die vorerfassung nach flächenanteilen der ng akzeptieren...

aber da war noch eine frage (zugegeben, mein text ist, wie die ganze situation, etwas verwirrend..): nämlich die nach dem zuschlag bei der röhrchenablesung und der gleichbehandlung des anderen ausgezogenen mieters. lässt sich das nochmal aufgreifen?
danke schon mal

siggi



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  geschrieben: 09.03.2007, 09:10   
Eine Vorerfassungspflicht ergibt sich aus unterschiedlicher Erfassungstechnik. Diese vorerfassten Gruppen werden in der HKVOHkVo
HkVO ist die Abkürzung für Heizkostenverordnung.
etwas verwirrend dann auch als NutzergruppenNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
bezeichnet.
Zur KaltverdunstungKaltverdunstung
Mit Kaltverdunstung bezeichnet man die Verdunstung der Anzeigeflüssigkeit (Methylbenzoat) aus Heizkostenverteilern, ohne dass der Heizkörper Wärme abgegeben hat. Die Kaltverdunstung findet immer statt, besonders aber bei höheren Umgebungstemperaturen. Um den entstehenden Fehler in der Heizkostenabrechnung auszugleichen erhalten die Heizkostenverteiler eine so genannte Kaltverdunstungsüberfüllung.
: Nach der Norm ist die Kaltverdunstung als Mengenvorgabe für eine heizfreie Zeit von 120 Tagen definiert. Ob das nun 0,58 Striche ausmacht, hängt wohl von der Skala ab. ZwischenablesungenZwischenablesung
Eine Zwischenablesung der Stände der Heizkostenverteiler, Wasseruhren bzw. der Wärmemengenzähler ist für den ein- bzw. ausziehenden Mieter eine wichtige Maßnahme zur Zuordnung der entstandenen bzw. entstehenden Kosten. Die Kosten hierfür dürfen aber nicht mittels Nutzerwechselgebühr o.ä. auf den oder die Mieter umgewälzt werden.
bei VerdunsternVerdunster
Verdunster Verdunster ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Heizkostenverteiler, die nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten. Dabei entspricht eine bestimmte Menge einer langsam verdunstenden Flüssigkeit einer Einheit, die in der Abrechnung der Kosten auf den Nutzer entfällt. Einer Wärmenge im physikalischen Sinne entspricht diese Einheit nicht, weshalb die Zahl der Einheiten einer Abrechnungsperiode nicht mit der Zahl der Einheiten einer anderen Abrechnungperiode verglichen werden kann. Verdunster zählen wegen einer Nichtlinearität der Verdunstungsgeschwindigkeit ungenauer als elektronische Heizkostenverteiler , dafür sind sie jedoch verhältnismäßig preiswert. Wegen der so genannten Kaltverdunstungsvorgabe ist eine Zwischenablesung infolge des Ein- oder Auszuges von Mietern innerhalb des Jahres problematisch, weshalb eine Aufteilung nach Gradtagszahlen empfohlen wird. Verdunstungsgeräte dürfen nach wie vor eingesetzt werden und haben in bestehenden Anlagen Bestandsschutz, müssen aber als veraltet betrachtet werden. (Abb. Verdunster Ista Deutschland GmbH).
sind problematisch, und deshalb in der HKVO auch nicht zwingend vorgeschrieben (Eine Verteilung nach GradtagszahlenGradtagszahl
Die so genannte Gradtagszahl stellt einen Maßstab für den Temperaturverlauf einer Heizperiode dar. Je höher die Gradtagszahl ausfällt, um so kälter war es und um so mehr musste geheizt werden. Die monatliche Gradtagszahl wird vom Deutschen Wetterdienst als Differenz zwischen der mittleren Außentemperatur an den Heiztagen und einer festgelegten Rauminnentemperatur (z.B. 19°C), multipliziert mit der Anzahl der Heiztage, ermittelt. Die Summe der Zahlen aus allen Monaten bildet dann die Jahresgradtagszahl. Die durchschnittliche Gradtagszahl und deren Verteilung auf die einzelnen Monate spielt im Verfahren der Heizkostenabrechnung eine Rolle. Und zwar immer dann, wenn Mieter oder Eigentümer im Verlaufe einer Abrechnungsperiode Ein- oder Ausziehen. Dafür ist eine durchschnittliche Verteilung der Gradtagszahlanteile in der so genannten Gradtagszahltabelle der Heizkostenverordnung festgeschrieben.
ist zulässig und häufig sogar empfehlenswert). Zwischenablesungen bei Verdunstern bringen nur brauchbare Ergebnisse wenn mindestens 400 und höchstens 800 Gradtagszahlen verstrichen sind. Die Kaltverdunstung bei einer Zwischenablesung irgenwie aufzuteilen wird nicht empfohlen, ist aber meines Wissens auch kein Verstoß, denn: Es gibt dazu keine Vorschrift.


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Heizer
viele Beiträge


  geschrieben: 10.03.2007, 07:19   
Bei der Abrechnung müssen die Gesamtkosten zuerst in 30:70 Grund- und VerbrauchskostenVerbrauchskosten
Die Verbrauchskosten bzw. verbrauchsabhängigen Kosten sind Bestandteil der Heizungs-und Warmwasserkosten. Sie werden entsprechend den Vorschriften der Heizkostenverordnung nach der Berechnung der Gesamtkosten prozentual abgetrennt und bilden den die Grundkosten ergänzenden Teil der Kosten einer Heizungsanlage. Sie müssen nach der Heizkostenverordnung von den Gesamtkosten mindestens 50% und dürfen höchstens 70% ausmachen. Die anteiligen Verbrauchskosten der Heizung werden den Mietern mit Hilfe von Heizkostenverteilern oder Wärmemengenzählern und für die Warmwasserbereitung mit Warmwasserzählern zugewiesen.
auf die NutzergruppenNutzergruppe
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen  Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler).
aufgeteilt werden.

Anschließend können die Kosten die auf die jeweiligen NG entfallen ebenfalls innerhalb der NG mit 30:70 oder so aufgeteilt werden. Es kann aber auch 50:50 oder so gewählt werden.

Aus dieser Hinsicht scheint die Abrechnung korrekt zu sein.

Übrigens müssen Nutzergruppenabrechnung nicht zwingend bei unterschiedlicher Nutzung gemacht werden. Nur bei unterschiedlichem Messsystemen ist es halt notwendig.


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