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Thema: Dämmung obere Geschossdecke mit Styrodur
Forum Wärmedämmung, Dachdämmung

Moderation: now
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Foren-Übersicht »  Wärmedämmung, Dachdämmung » 
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VerfasserThema: Dämmung obere Geschossdecke mit StyrodurDruckerfreundliche Version
free1234
einige Beiträge


  geschrieben: 24.11.2010, 10:24   
Ok, werde nun doch die Platten wieder abbbauen und die Dampfbremse auf den Brettern verlegen.
Oder ist es besser auf der Raumseite nochmal Dampfbremse und Gipskarton zu erneuern!??
Kann es sein, dass die feuchte Luft durch die Dachluke eintritt und sich unter den Styroporplatten verteilt!??Ich habe über die Dachlukenöffnung eine Styroporplatte gelegt.Zwischen Luke und Platte ist ein Hohlraum durch welchen die Bretter und Dämmung unterströmt werden könnten!?
Danke


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free1234
einige Beiträge


  geschrieben: 24.11.2010, 10:54   
Hier noch ein Foto!

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  geschrieben: 24.11.2010, 10:55   
http://www.heiz-tipp.de/modules.php?name=EasyPic&action=show&bild=3872_21d6a99fbb691eb82e50fb48ffa2fafd_dsc00055.jpg&max=0

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einige Beiträge


  geschrieben: 24.11.2010, 16:59   
eine weitere Anmerkung hierzu:

Einige Platten lagerten vor dem Einbau über einen längeren Zeitraum(3-4 Monate)im Freien und waren Feuchtigkeit ausgesetzt. Könnte das die Erklärung für das stellenweise Auftreten des Kondensats erklären!?Als ich die Platten verlegte, konnte ich allerdings keine Feuchtigkeit mehr feststellen.

Sollte die bestehende Dampfbremse nicht ihre Funktion erfüllen, müsste doch eigentlich auch die bisher verbaute Mineralwolle über die Jahre(15) unter den Brettern feucht geworden sein!? Wäre es ratsam dies zu überprüfen um evtl. als Ursache die Restfeuchte der Styroporplatten in Betracht zu ziehen!?

Danke vorab



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now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 26.11.2010, 09:38   
Was ich auf dem Foto sehe, ist wahrscheinlich das Ergebnis einer sehr typischen LuftundichtheitLuftundichtheit
Eine Luftundichtheit kann zu erhöhtem Energieverbrauch (Lüftungswärmeverlust), zu einer Beeinträchtigung der Behaglichkeit (kalte Füße), einer vergrößerten Gefahr der Belastung durch Fasern (z.B. Mineralwolle in gedämmten Dächern), zur Verschlechterung des Schallschutzes (Luftschall) und zu Bauschäden durch Kondensatabscheidung führen. Ein Gebäude sollte eine dauerhaft luftdichte Hülle besitzen. Die Herstellung einer nach den Regeln der Technik ausgeführten luftdichten Bauhülle ist in der Energieeinsparverordnung vorgeschrieben.
einer Bodeneinstiegsklappe. Durch den AuftriebAuftrieb
Ein Auftrieb bzw. eine Aufwärtsbewegung (konvektion) entsteht, weil z.B. warme Luft oder warmes Wasser leichter ist als das kühlere Medium. Die Auftriebsverhältnisse sind u.a. für die Funktion von Schornsteinen bedeutsam, da der Schornstein die gefahrlose Abfuhr von heißen, giftigen Abgasen sicherstellen muss. Ein Auftrieb ist aber auch über Heizkörpern feststellbar, wodurch eine mehr oder weniger spürbare, zirkulierende Luftbewegung im Raum entsteht (gewünschte Konvektion). In Warmwasserspeichern steigt warmes Wasser nach oben, weshalb die sich dabei einstellene Temperaturschichtung auch  den Wirkungsgrad von Solarspeichern oder Brennwertanlagen beeinflusst.
der warmen Luft versucht diese durch die Ritzen der Klappe zu verschwinden - und darüber wirds halt irgendwo kalt, was die Bildung von KondensatKondensat
Kondensat entsteht, wenn ein zuvor gasförmiges Medium durch Temperaturabsenkung Tröpfchen bildet. Das Kondensat von Wasserdampf wird Tauwasser, Kondenswasser oder Schwitzwasser genannt. Beim Erreichen der Sättigungsgrenze durch Temperaturrückang kann Luft den Wasserdampf nicht mehr binden und es kommt zur Abscheidung von Wassertröpfchen. Dies geschieht zuerst an kühleren Oberflächen (z.B. Fensterscheibe, Spiegel) bzw. kühleren Bereichen im Bauteil. Bei Brennwertheizgeräten entsteht Kondensat bei der Abkühlung des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes und führt zur Verbesserung des Nutzungsgrades. Das Kondensat aus Öl-Brennwertheizgeräten muss vor der Einleitung in die Kanalisation neutralisiert werden, wenn nicht schwefelarmes Heizöl genutzt wird.
begünstigt. Die Klappe müsste folgende Anforderungen erfüllen: In sich gerade und luftdicht an den Dichtungen schließend, wie ein ordentliches Fenster. Das wird nicht der Fall sein. Die meisten Klappen sind zu instabil, verwerfen sich durch Feuchtigkeit und lassen hier und da warme Luft passieren. Lösung: Klappe stabilisieren, mit einer doppelten Lippendichtung versehen und den Klappenboden in etwa genauso gut dämmen wie den Dachboden. Eine leicht erhöhte Wasseraufnahme der Styroporplatten ist möglich, das würde sich aber durch Verdunstung relativ rasch geben.
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free1234
einige Beiträge


  geschrieben: 27.11.2010, 11:38   
Ich habe an den Gaubenanschlüssen zum Dach Kondensat(Dachfolie) festgestellt.Das gleiche Problem stellt sich an der Nordseite direkt am Übergang Dachschräge(auch mit 10cm MIWO gedämmt)zum Dachboden (Styropor) dar.Das Kondensat ist schon stellenweise auf die MIWO der Dachschräge gelaufen und hat diese durchfeuchtet.
Ich habe nun die Platten an den entsprechend feuchten Stellen zurückgebaut.Entsteht an diesen Stellen die Feuchtigkeit wegen Kältebrücken oder das allgemeine Problem Dampfbremse, da ja auf der Südseite die Anschlüsse trocken sind!?


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  geschrieben: 29.11.2010, 13:26   
Es gab viele Jahre lang bis Mitte der 1990er Jahre UnterspannbahnenUnterspannbahn
Die Unterspannbahn ist eine wasserdampfdurchlässige, aber regen- und flugschneedichtende Kunststoff-Gewebebahn über den Sparren und unter den Dachziegeln. Die Unterspannbahn sollte so diffusionsoffen wie möglich sein, um einen eventuellen Wasserdampfaustritt nicht zu behindern (niedriger sd-Wert). Die Unterspannbahn dient außerdem der Herstellung der Winddichtheit.
("Gitterfolien"), die kaum Wasserdampf nach außen durchgelassen haben. Sie waren einfach zu dampfdicht. Umso wichtiger war und ist es, dass in den Dachraum erst gar keine Raumluft aus den darunterliegenden Räumen eindringen kann (siehe Hinweise Bodeneinstiegsklappe). Dass es auf der Nordseite eine stärkere Kondensatbildung gibt, ist ein bekanntes Phänomen, weil es durch eine gegenläufige Luftströmung bzw. einen KaltluftfallKaltluftfall
Der Kaltluftfall entsteht, wenn warme Raumluft sich an kalten Oberflächen, wie Fenster, Außenwände o.ä., abkühlt. Da kalte Luft schwerer ist als warme, sinkt sie zu Boden. Sie führt dabei zu einer die Behaglichkeit ungünstig beeinflussenden Luftströmung. Durch den Kaltluftfall kommt es auch zur Ausbildung von kalten Luftschichten (Kaltluftsee) am Boden eines Raumes. In der Folge kommt es zur Empfindung kalter Füße. Ursache für kalte Oberflächen ist eine unzureichende Wärmedämmung. Dem Kaltluftfall begegnen kann man auch durch eine konvektive Auwärtsströmung warmer Luft aus Heizkörpern.
zu einer deutlich stärkeren Abkühlung an der Unterseite der Unterspannbahn kommen kann. Das ist auch der Fall, wenn zwischen Miwo und Unterspannbahn eine sogenannte Belüftungsgebene einbaut wurde (belüftetete Zwischensparrendämmung, mind. 2 cm Luftraum). Die entscheidende Frage ist und bleibt aber: Wo kommt die feuchtigkeitsangereicherte Luft, die die Kondensatbildung hervorruft, her? Von außen kommt sie im Winter definitiv nicht!
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free1234
einige Beiträge


  geschrieben: 03.12.2010, 16:48   
Es gibt dann also doch sehr wahrscheinlich Luftundichtheiten≡Luftundichtheit≡
Eine Luftundichtheit führt zu erhöhtem Energieverbrauch (Lüftungswärmeverlust), zu einer Beeinträchtigung der Behaglichkeit (kalte Füße), einer vergrößerten Gefahr der Belastung durch Fasern (z.B. Mineralwolle in gedämmten Dächern) und zur Verschlechterung des Schalschutzes (Luftschall). Es bestehen gewollte (Lüftungsventile) und ungewollte Luftundichtheiten (Baumängel). Ein Gebäude sollte eine dauerhaft luftdichte Hülle besitzen. in der Holzbalkendecke oder eine Verbindung zu anderen Hohlräumen. Ich würde wohl oder übel die Platten aufnehmen und eine feuchtevariable Dampfbremse≡Dampfbremse≡
Die Dampfbremse kann durch eine spezielle Folie oder ein beschichtetes Papier gebildet werden. Die Dampfbremse hat in einer wärmegedämmten Konstruktion die Aufgabe, die Anzahl der in die Wärmedämmschicht durch Diffusion eindringenden Wasserdampfmoleküle zu begrenzen. Gleichzeitig hat sie den Luftaustausch von der warmen Seite (Wohnraum) zur kalten Seite zu unterbinden (Herstellung der Luftdichtheit). Ziel ist bei beiden Aufgaben, eine Kondensation von Wasserdampf in der Bauteilschicht mit nachfolgenden Feuchteschäden zu verhindern. Die Dampfbremse ist immer auf der warmen Seite einer wärmegedämmten Konstruktion (Raumseite) lückenlos und luftdicht zu verlegen. Die Dampfbremse darf weder mit den Materialien für das Unterdach (Unterspannbahn), noch mit einer so genannten Dampfsperre verwechselt werden. (Kunststoffflies oder Papiersandwichmaterial, mal googeln) auf der Decke (Bretter?) luftdicht verklebt verlegen. Als Kleber den zur Bahn passenden nehmen. Wahrscheinlich kommt es unterhalb der Brettlage zur einer Unterströmung mit Raumluft, die an den Brettspalten austritt, so dass die Luftfeuchtigkeit≡Luftfeuchtigkeit≡
Außenluft bzw. Raumluft kann Wasserdampf aufnehmen, allerdings nur eine bestimmte Menge. Die maximal aufnehmbare Wasserdampfmenge hängt von der Temperatur der Umgebungsluft ab (Warme Raum- bzw. Außenluft nimmt mehr Wasserdampf auf) und wird durch die Sättigungsgrenze bestimmt. Man unterscheidet die relative Luftfeuchtigkeit in % und die absolute Luftfeuchtigkeit in g/m³. beim Durchtritt durch die Spalten der Styroporplatten kondensiert.

Ich habe mich nun entschlossen unter das Styropor die feuchtevarialble Dampfbremse zu verlegen.

Gibt es hierbei noch etwas zu beachten!?Kann es dabei zu einer Durchfeuchtung der "alten MIWO bzw. Holzbalken" kommen?


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  geschrieben: 03.12.2010, 17:20   
Typische LuftundichtheitenLuftundichtheit
Eine Luftundichtheit kann zu erhöhtem Energieverbrauch (Lüftungswärmeverlust), zu einer Beeinträchtigung der Behaglichkeit (kalte Füße), einer vergrößerten Gefahr der Belastung durch Fasern (z.B. Mineralwolle in gedämmten Dächern), zur Verschlechterung des Schallschutzes (Luftschall) und zu Bauschäden durch Kondensatabscheidung führen. Ein Gebäude sollte eine dauerhaft luftdichte Hülle besitzen. Die Herstellung einer nach den Regeln der Technik ausgeführten luftdichten Bauhülle ist in der Energieeinsparverordnung vorgeschrieben.
einer obersten Holzbalkendecke, durch Thermografie von oben sichtbar gemacht: 
ir_0615.jpg
Die entscheidung die feuchtevaribale DampfbremseDampfbremse
Die Dampfbremse kann durch eine spezielle Folie oder ein beschichtetes Papier gebildet werden. Die Dampfbremse hat in einer wärmegedämmten Konstruktion die Aufgabe, die Anzahl der in die Wärmedämmschicht durch Diffusion eindringenden Wasserdampfmoleküle zu begrenzen. Gleichzeitig hat sie den Luftaustausch von der warmen Seite (Wohnraum) zur kalten Seite zu unterbinden (Herstellung der Luftdichtheit). Ziel ist bei beiden Aufgaben, eine Kondensation von Wasserdampf in der Bauteilschicht mit nachfolgenden Feuchteschäden zu verhindern. Die Dampfbremse ist immer auf der warmen Seite einer wärmegedämmten Konstruktion (Raumseite) lückenlos und luftdicht zu verlegen. Die Dampfbremse darf weder mit den Materialien für das Unterdach (Unterspannbahn), noch mit einer so genannten Dampfsperre verwechselt werden.
zu nutzen ist sicher richtig. Gut verkleben und auf die Luken acht geben.
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