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Thema: Gas-Brennwerttechnik kaufen?
Forum Heizung, Brennwerttechnik für Gas, Öl, Holz...

Moderation: now
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Foren-Übersicht »  Heizung, Brennwerttechnik für Gas, Öl, Holz... » 
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VerfasserThema: Gas-Brennwerttechnik kaufen?Druckerfreundliche Version
uminawoy7
wenige Beiträge


  geschrieben: 13.11.2008, 11:48   
Frage:
Unsere Erdgas-Heizung ist 19 Jahre alt, sollten wir sie durch eine Gasbrennwertheizung ersetzen??
Wohne in einem Mehrfamilienhaus, 3 Wohnungen, 8 Personen, eine Wohnung ist als Dachgeschoß ausgebaut.Alle drei sind Eigentümer.
Danke für Beratung

Habe ein Angebot über 6000,00€ für reinen Kesseltausch, inkl. Montage u. Isolierung der Rohre, Raumluftunabhängiges System, Vorbereitung des Kamins,jedoch ohne Wasserboiler, da dieser noch jünger ist als der Kessel. Ist dieser Preis OK??
[ Der Beitrag wurde bearbeitet von uminawoy7 am 14.11.2008, 15:58 ]


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now
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  geschrieben: 14.11.2008, 08:45   
Selbstverständlich sollten Sie sich für BrennwerttechnikBrennwerttechnik
Mit Brennwerttechnik bezeichnet man Heiztechnik (Heizkessel, Heizthermen), die in der Lage ist, auch die Verdampfungswärme des Wasserdampfes durch Wärmerückgewinnung aus dem Abgas zu nutzen. Dieser Vorgang bewirkt gegenüber konventioneller Heiztechnik einen zusätzlichen Wärmegewinn. Er beträgt 10 % bis 15 %. Da in der Heizungstechnik der Wirkungsgrad auf den Heizwert (unterer Heizwert) bezogen und dieser gleich 100 % gesetzt wird, ist bei der Angabe des Wirkungsgrades von Brennwerttechnik ein Wirkungsgrad über 100 % möglich. Die Menge der Verdampfungswärme ist brennstoffspezifisch und hängt von der Anzahl der chemisch gebundenen Wasserstoffatome ab. Bei der Verbrennung von Erdgas mit 4 Wasserstoffatomen pro Molekül bei einem Kohlenstoffatom entsteht der größte Zugewinn (11%).
entscheiden, wenn der Kessel demnächst ohnehin ausgetauscht werden muss. Die Mehrkosten gegenüber einem konventionellen Kessel sind - wenn überhaupt vorhanden - gering. Die Einsparung dagegen beträgt gegenüber einem Niedertemperaturkessel 12 % und mehr. Wenn Sie, wie ich annehme so um die 40.000 kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
verbrauchen, sparen sie also mindestens 4800 kWh, bei einem Preis von 6,5 Cent entspricht dies 312,- € im ersten Jahr. Bei einer angenommenen Energiepreissteigerung von nur 3% jährlich und einem Kapitalmarktzins von 4 % könnten Sie sich Mehrkosten gegenüber einer konventionellen Ersatzinvestion bis zu 5000,- leisten, bevor die Investition unwirtschaftlich würde.


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FIB
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  geschrieben: 14.11.2008, 09:25   
Eine grundlegende Information zum Einsatz von Brennwerttechnik!


Der Einsatz von BrennwerttechnikBrennwerttechnik
Mit Brennwerttechnik bezeichnet man Heiztechnik (Heizkessel, Heizthermen), die in der Lage ist, auch die Verdampfungswärme des Wasserdampfes durch Wärmerückgewinnung aus dem Abgas zu nutzen. Dieser Vorgang bewirkt gegenüber konventioneller Heiztechnik einen zusätzlichen Wärmegewinn. Er beträgt 10 % bis 15 %. Da in der Heizungstechnik der Wirkungsgrad auf den Heizwert (unterer Heizwert) bezogen und dieser gleich 100 % gesetzt wird, ist bei der Angabe des Wirkungsgrades von Brennwerttechnik ein Wirkungsgrad über 100 % möglich. Die Menge der Verdampfungswärme ist brennstoffspezifisch und hängt von der Anzahl der chemisch gebundenen Wasserstoffatome ab. Bei der Verbrennung von Erdgas mit 4 Wasserstoffatomen pro Molekül bei einem Kohlenstoffatom entsteht der größte Zugewinn (11%).
ist mittlerweile stand der Technik und auf jedem Fall zu empfehlen, auch die von now angegebenen Berechnungen treten unter den für Brennwerttechnik notwendigen Rahmenbedingungen auch ein. Jedoch ist einfach durch den Austausch der Anlage, der Brennwertnutzen nicht garantiert. Hier ist es unbedingt notwendig, die gesamte Heizungsanlage zu überprüfen. Da an einem Großteil der Heizungsanlagen keine Leistungsanpassung und kein hydraulischer Abgleichhydraulischer Abgleich
Mit hydraulischer Abgleich bezeichnet man die optimale Abstimmung des Wasserdurchflusses durch Heizkreise bzw. einzelne Heizkörper und Rohre entsprechend den Erfordernissen. In jedem Heizkreis bzw. über jedem Heizkörper sollte annähernd der gleiche Druck und damit die gleiche Durchflussmenge zur Verfügung stehen. Fehlender hydraulischer Abgleich führt zu überhöhter oder zu geringer Wärmeabgabe einzelner Heizkörper, ungleichmäßiger Durchströmung einzelner Heizkreise, zu Strömungsgeräuschen und einem hohen Pumpenstrom. Ein durchgeführter hydraulischer Abgleich ist Voraussetzung für die Anwendung der Heizkostenabrechnung mit Heizkostenverteilern.
durchgeführt wurde. Jedoch ist dieser aber dringend notwendig um entsprechend niedrige RücklauftemperaturenRücklauftemperatur
Mit Rücklauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Wärmeerzeuger zurückfließenden Heizungswassers.
zu erzielen, da der Abgastaupunkt bei der Verbrennung von ErdgasErdgas
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub.
bei ca. 57 °C und bei Heizöl bei ca. 47 °C liegt, somit müssen die Rücklauftemperaturen unterhalb der Abgastaupunkttemperatur liegen.
Um ein Brennwertgerät zu beurteilen, kann der Kondensatanfall gemessen werden. So entsteht bei optimaler Voraussetzung, bei der Verbrennung von 10 m³ Erdgas eine Kondenswassermenge von ca. 15 - 16 ltr und bei 10 ltr Heizöl ca. 8 ltr.
Ist diese Kondenswassermenge nicht nachweisbar, tritt das Verkaufsargument der Brennwertnutzung nicht ein und die Mehrkosten für diese sinnvolle Technik amortisieren sich nicht in einem sinnvollen Betrachtungszeitraum.

_________________
Ingenieurgemeinschaft für Energieeffizienz und Wohngesundheit Fischer Ingenieur- & Sachverständigenbüro Thomas E.Fischer / Freier Sachverständiger


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now
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  geschrieben: 14.11.2008, 11:12   
Natürlich wäre es schön, wenn in der Praxis die von FIB angegebene verbrennungstheoretische Kondensatmenge bei Nutzung von ErdgasErdgas
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub.
auch erreicht würde. Richtig ist, dass sich der Installateurmeister durch Schaffung verschiedener Voraussetzungen, wie z.B. durch einen durchgeführten hydraulischen Abgleich, dieser Zielvorstellung nähern sollte. Aber die Sinnhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit eines Brennwertgerätes am Erreichen eines theoretischen Zielwertes festzumachen, halte ich für falsch. Selbst wenn es durch zu kleine Heizflächen oder andere nicht optimale Randbedingungen nicht immer gelingt den maximalen Brennwertnutzen zu erzielen, so arbeitet doch die meiste Zeit des Jahres ein Brennwertgerät im kondensierenden Betrieb selbst bei Heizflächen, die einmal für 90°C VorlauftemperaturVorlauftemperatur
Mit Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Heizkörper hinfließenden Heizungswasser. Sie liegt je nach Außentemperatur bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 35 und 70°C. Anlagen mit reinen Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) kommen mit 25 bis 40°C aus. Bei Heizungsanlagen ohne Heizungsmischer ist die Vorlauftemperatur gleich der Temperatur des Kesselwassers.
ausgelegt wurden- einen hydraulischen Abgleich und eine flache HeizkurveHeizkurve
Heizkurve, Steillheit verstellenDie Heizkurve ist die grafische Zuordnung zwischen einer bestimmten Außentemperatur und der zugehörigen Vorlauftemperatur des Heizwassers. Die Heizkurve (hier dünne Linie) zeigt z.B., dass bei 0°C das Heizwasser mit etwa 35 °C bereitgestellt wird, bei minus 10°C dagegen schon mit 42°C usw. Die Heizkurve kann in einer außentemperaturgeführten Regelung eingestellt werden und ist abhängig von Gebäude und Heizungsanlage. Sie muss am Regelgerät optimiert werden, um alle Energiesparmöglichkeiten auszunutzen. Optimal einegestellt ist sie, wenn man mit möglichst niedrigen Vorlauftemparaturen auskommt.
vorausgesetzt. Darüber hinaus besitzt ein modernes Gas-Brennwertgerät mit seiner Modulationsfähigkeit die Möglichkeit sich dem momentanen WärmebedarfWärmebedarf
Der Wärmebedarf ist jene Nettowärmemenge in kWh, die zur Beheizung eines Raumes bzw. eines Gebäudes oder/und zur Warmwasserbereitung benötigt wird. Der Wärmebedarf ergibt sich aus dem Produkt der Heizlast und der Zeitdauer der Beheizung. Der Wärmebedarf für die Raumheizung setzt sich aus dem Transmissionswärmebedarf und dem Lüftungswärmebedarf zusammen.
anzupassen. Die abgesenkte AbgastemperaturAbgastemperatur
Die Abgastemperatur (tA) ist die Temperatur der heißen Verbrennungsgase (Abgase). Sie ist abhängig vom Brennstoff sowie von der Art der Verbrennung und des Wärmerzeugers. Um eine hohe Energieausnutzung zu erzielen, sollte die Abgastemperatur so niedrig wie möglich sein (konstruktionsabhängig).
, die Verbrennungsluftvorwärmung mittels (LASLAS
LAS ist die Abkürzung für Luft-Abgas-System. Bei einem LAS werden das Abgas (warm) und die Verbrennungsluft (kalt) durch zwei voneinander getrennte, aber funktionell zusammengehörige Kanäle (Rohrleitungen) an den Heizkessel heran- bzw. weggeführt. Bei einem konzentrischen LAS sitzt im Zentrum eines dickeren Rohres (Durchmesser z.B. 110 mm) für die Verbrennungsluftversorgung ein dünneres Rohr (z.b. 80mm) für die Abgasabführung. LAS sind Vorraussetzung für eine raumluftunabhängige Betriebsweise von Heizkesseln.
) Luft-Abgas-SystemLuft-Abgas-System
Das Luft-Abgas-System (LAS) ist eine Einrichtung zum Abführen der Abgase bei gleichzeitiger Heranführung von Verbrennungsluft für raumluftunabhängig betriebene Feuerstätten. In einem Rohr von 70 bis 80 mm Durchmesser wird das Abgas vom Heizgerät (Kessel, Therme) abgeführt. Dieses Rohr wird bei einem konzentrischen Luft-Abgas-System von einem weiteren Rohr mit 100 bis 130 mm Durchmesser umschlossen, welches die Verbrennungsluft in umgekehrter Richtung zum Abgas an die Feuerstätte heranführt. Durch den Gegenstrom von heißem Abgas und kalter Verbrennungsluft wird Wärme vom Abgas auf die Verbrennungsluft übertragen, was den Feuerungswirkungsgrad verbessert.
, die geringeren AbstrahlungsverlusteAbstrahlungsverlust
Der Abstrahlungsverlust entsteht bei Wärmeerzeugern (Heizkesseln, Thermen) durch Abstrahlung von Wärme höher temperierter Oberflächen (z.B. Brenneroberflächen, Kesseltüren) in den Aufstellraum. Der Abstrahlungsverlust reduziert sich mit sinkender Kesselwassertemperatur und verbesserter Wärmedämmung des Kessels, aber auch durch optimierte konstruktive Details, geringe Stillstandszeiten, eine sorgfältige leistungsseitige Dimensionierung des Kessels sowie durch Leistungsmodulation. Der Abstrahlungsverlust moderner, gut gedämmter Heizkesesel liegt unter 2%.
, die verringerte innere Auskühlung eines Brenwertgerätes bei LAS - das alles führt zu einem deutlich verbesserten Jahresnutzunggrad des Brennwertgerätes gegenüber einem Niedertemperatur-HeizkesselNiedertemperatur-Heizkessel
Mit Niedertemperatur-Heizkessel bezeichnet man einen Heizkessel, der auch im Dauerbetrieb mit einer geringen Eintrittstemperatur des Heizungsrücklaufwassers von 35 bis 40 Grad Celsius betrieben werden kann und in dem es unter bestimmten Umständen zur Kondensation des in den Abgasen enthaltenen Wasserdampfes kommen kann und darf. Der Kessel, der oft auch kurz als NT-Kessel bezeichnet wird, ist für den Betrieb mit sehr niedrigen bzw. für variable Kesselwassertemperaturen in gleitender Betriebsweise geeignet. Der Normnutzungsgrad eines Niedertemperatur-Heizkessel erreicht heute über 90 %. Einen noch besseren Normnuntzungsgrad um 100 % erreichen Brennwertheizgeräte.
im Start-Stop-Betrieb um 10 bis 15%, selbst wenn nur ein Liter KondensatKondensat
Kondensat entsteht, wenn ein zuvor gasförmiges Medium durch Temperaturabsenkung Tröpfchen bildet. Das Kondensat von Wasserdampf wird Tauwasser, Kondenswasser oder Schwitzwasser genannt. Beim Erreichen der Sättigungsgrenze durch Temperaturrückang kann Luft den Wasserdampf nicht mehr binden und es kommt zur Abscheidung von Wassertröpfchen. Dies geschieht zuerst an kühleren Oberflächen (z.B. Fensterscheibe, Spiegel) bzw. kühleren Bereichen im Bauteil. Bei Brennwertheizgeräten entsteht Kondensat bei der Abkühlung des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes und führt zur Verbesserung des Nutzungsgrades. Das Kondensat aus Öl-Brennwertheizgeräten muss vor der Einleitung in die Kanalisation neutralisiert werden, wenn nicht schwefelarmes Heizöl genutzt wird.
pro m³ Erdgas in die Kanalisation entlassen wird.
Zur Betrachtung der Wirtschaftlichkeit: Wenn die mit den Mehrinvestitionen verbunden jährlichen Kosten der eingesparten kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
niedriger ausfallen als die jährlichen Aufwendungen für den Mehrkauf der kWh ohne zusätzliche Investitionen, dann ist sind die Mehraufwendungen der Investition wirtschaftlich. Bei der Verbrennung von fossilen EnergieträgernEnergieträger
Man unterscheidet Primärenergieträger - wie in der Natur vorgefunden, z.B. Öl, Erdgas, Kohle, Holz, Solarenergie und Sekundärenergieträger - wie verarbeitet, z.B. Flüssiggas, Fernwärme, Strom.
ist eine Preissteigerungsrate von 3% jährlich sicherlich nicht zu hoch angesetzt. Geht man von 6,5 Cent/kWh aus, hieße das mit einem mittleren jährlichen Preis von 8,5 Cent/kWh bei 18 Jahren Nutzungsdauer der Investition zu rechnen. Zu hoch angesetzt? Ich glaube kaum.


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FIB
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  geschrieben: 14.11.2008, 11:44   
Grundlegend wurde nicht die Sinnhaftigkeit der BrennwerttechnikBrennwerttechnik
Mit Brennwerttechnik bezeichnet man Heiztechnik (Heizkessel, Heizthermen), die in der Lage ist, auch die Verdampfungswärme des Wasserdampfes durch Wärmerückgewinnung aus dem Abgas zu nutzen. Dieser Vorgang bewirkt gegenüber konventioneller Heiztechnik einen zusätzlichen Wärmegewinn. Er beträgt 10 % bis 15 %. Da in der Heizungstechnik der Wirkungsgrad auf den Heizwert (unterer Heizwert) bezogen und dieser gleich 100 % gesetzt wird, ist bei der Angabe des Wirkungsgrades von Brennwerttechnik ein Wirkungsgrad über 100 % möglich. Die Menge der Verdampfungswärme ist brennstoffspezifisch und hängt von der Anzahl der chemisch gebundenen Wasserstoffatome ab. Bei der Verbrennung von Erdgas mit 4 Wasserstoffatomen pro Molekül bei einem Kohlenstoffatom entsteht der größte Zugewinn (11%).
in frage gestellt, jedoch zeigt die Studie „Felduntersuchung: Betriebsverhalten von Heizungsanlagen mit Gas-Brennwertkesseln“ des DBU (Aktenzeichen 14133) unter Leitung Prof. Dr. Ing. Dieter Wolff, dass die von mir angesprochenen Rahmenbedingung in der Praxis weitgehend nicht vorhanden ist. Und dies ist wohl Ausschlaggeben für die Wirtschaftlichkeit und den Nutzen eines Brennwertgerätes.
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bruegge
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  geschrieben: 14.11.2008, 11:54   
Hallo Unsere Erdgas-Heizung ist 18 Jahre alt, sollten wir sie durch eine Gasbrennwertheizung ersetzen?? Unser Verbrauch für ein EFH liegt zur Zeit bei ca. 16.000 KWH. Wir haben ein Angebot für eine Brötje Gastherme (160 L) für ca. 5.000 EUR inkl. Austausch der Thermostatventile an allen Heizkörpern. Macht es Sinn, ggf. mit der alten Anlage weiter zu heizen bis eine große Reparatur ansteht und heute nur die Ventile zu tauschen? Unser Heizungsbauer erwartet eine Heizkostenersparnis von ca. 10% durch die neue Anlage und unterstellt bei neuen Heizungsanlagen ca. 5% Preissteigerung p.a. Er argumentiert über bessere Verzinsung als der Kapitalmarkt (...?). Vielen Dank für Informationen

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  geschrieben: 14.11.2008, 12:20   
Anmerkung zur Wirtschaftlichkeit:
Gemäß VDI 2067 Blatt 1 beträgt die rechnerische Nutzungsdauer eines Gas – Brennwertgerätes kleiner 100 kW 18 Jahre. Tritt also die Amortisation nach oder mit 18 Jahren ein, wo liegt da der wirtschaftliche Vorteil …..? Jedoch werden die Rahmenbedingungen eingehalten oder gar erst ermöglicht liegt die Amortisation bei unter 50 % der rechnerischen Nutzungsdauer. Nur wo ist das der Fall (sehr selten)? Der Umweltaspekt ist unstrittig!
Im Rahmen der Gebäudesanierung Fordert die KfW bei einem Austausch der Kesselanlage genau diese Systemanpassung (unabhängeig davon, dass dies in einschlägigen Normen seit Jahren verankert ist), in der Praxis wird dies durch den SHK Betrieb auch bestätigt, jedoch nicht umgesetzt. Auf der Suche nach der Wahrheit findet man die Antwort z. B. unter dem Thermostatkopf, an dem eigentlichen Ventil, im Regelfall ist dort die Werkseinstellung weiterhin vorhanden.
Der verkaufte Einspareffekt tritt dann nicht in dem Maße ein, wie er jedoch möglich währe und dies können bis zu 30 % der Energiekosten sein.

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FIB
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  geschrieben: 14.11.2008, 12:30   
Bruegge
Sicher ist es sinnvoll das Gerät zu tauschen. Ich gehe davon aus, wenn der Installateur die ThermostatventileThermostatventil
Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen.
austauschen will, dass er auch die Systemanpassung durchführt. Wenn also der hydraulische Abgleich und die Leistungsanpassung der Pumpe sowie des Brennwertgerätes erfolgt, ist es sehr Wahrscheinlich, dass der Einspareffekt größer 10 % ist. Wichtig ist die genaue Ermittlung der benötigten Werte und deren Umsetzung.

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