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Thema: Gas Brennwert + Ofen mit Wassermantel
Forum Heizung, Brennwerttechnik für Gas, Öl, Holz...

Moderation: now
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Foren-Übersicht »  Heizung, Brennwerttechnik für Gas, Öl, Holz... » 
VerfasserThema: Gas Brennwert + Ofen mit WassermantelDruckerfreundliche Version
Eddy
wenige Beiträge


  geschrieben: 19.02.2009, 10:47   
Hallo zusammen,
ich liege in den letzten Zügen bei der Planung meiner neuen Heizungsanlage und würde gerne eure Meinungen dazu hören.

Erstmal der Iststand:
alles muss neu (Heizungsanlage, Warmwasser) das momentane System ist 25J alt. Warmwasser ist getrennt von der Heizung. Uralte Pumpe. Heize mit Gas.
Haus ist 25 Jahre alt. Ca. 150m²
Verbrauchen momentan ca. 21.000kWh Gas pro Jahr
Keine Fußbodenheizung vorhanden. Vorlauf 60°C Rücklauf 40°C
Haus hat Westlage
Ich möchte einen Kaminofen haben. Nicht nur um Geld zu sparen. Der Ofen soll täglich für ca. 7Std befeuert werden.
Großteil des Warmwasserverbrauchs morgens 7 bis 10 und abends 18-22uhr
von 9-17 uhr ist keiner zu hause

Das soll rein:
Gas Brennwertkessel ca. 20kW mit integriertem Pufferspeicher (wird für Warmwasser genutzt) http://www.vaillant.de/Privatkunden/Produktprogramm/Gas/Wandheizgeraete/produkt_vaillant/ecoTEC-plus-VCI.html Kostet 2500€
Kaminofen mit Wassermantel ins Wohnzimmer. http://www.kago.de/kaminofen/aqua-luxury.html Preis:? ca. 5000€?
Pufferspeicher nur für die Heizung. Nach meinen Berechnungen (7h x 5kW aus dem Ofen = 35kWh Abgabe an den Speicher. Mit gleichzeitiger Entnahme der Heizung müssten 500L Speicher reichen. Dieses Volumen speichert ca. 30kWh bei 50°C Temperaturanhebung. Würde man nichts entnehmen, wäre die Temperaturdifferenz=Energiemenge nach 5:45 erreicht. Zieht man noch die Verluste ab, wären die 500L genau richtig). Ist das nicht so, dass wenn der Speicher überdimensioniert wird, wird der nicht richtig warm und muss durch Gas nachgeheizt werden? Wenn ich mit meiner Auslegung falsch liege, bin ich für Verbesserungen offen.

Zur Regelstrategie:
Die Pumpe läuft von 5-22uhr.
die wettergesteuerte Kesselregelung wird ausgeschaltet. Der Kessel darf nur früh morgens 5:00-8:00 laufen und den Speicher ein Mal komplett füllen (oben 80°C) Die Laufzeit wird von der Wärmemenge des Hauses abhängen.
Die Pumpe läuft den ganzen Tag und kühlt langsam den Speicher aus.
Um 17:00 wird der Ofen angeschmissen. Heizt die Luft und den Speicher. Die Letzte Holzladung wird um 22 uhr nachgeschmissen und brennt bis in die Nacht.

Nun zu meinen Fragen:
nach meiner Einschätzung lohnt sich für mein Heizsystem (hohe vor-rücklauftemp) keine Solaranlage. Nur um im Sommer das Warmwasser zu erzeugen muss die Solaranlage mit dem effiziente Brennwertkessel konkurrieren. Da sind Amortisationsdauern jenseits von Gut und Böse. Zur Heizungsunterstützung wird die auch nichts beitragen können, da der Wärmespeicher durch die Ofeneinspeisung relativ warm ist. Oder?
Welchen Pufferspeicher soll ich nehmen? Von innen emalliert? Mit Spiralen oder ohne? Opferanode? Ist die Größe OK?
Ist die Warmwasserstrategie OK?
Mit welcher Steuerung kann ich das System realisieren, sofern es nicht komplett daneben ist

Ich freue mich auf eure Antworten.


  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Eddy
Eddy
wenige Beiträge


  geschrieben: 19.02.2009, 11:57   
Ihr könnt mir natürlich auch andere Anlagen Öfen usw. vorschlagen. Mir war nicht bewusst, das Kollegen von kxxxx sooo unbeliebt sind

  Persönliche Informationen von/Private Nachrichten an  Eddy
now
sehr viele Beiträge


  geschrieben: 21.02.2009, 13:58   
Wenn der Link stimmt, haben Sie einen Ofen ausgewählt mit ca. 10,1 kW (Wasserseitig: ca. 8 kW, Luftseitig: ca. 2,1 kW). D.h. wenn Sie den PufferspeicherPufferspeicher
Ein Pufferspeicher dient in Heizungsanlagen der Speicherung von Heizungswasser (nicht Trinkwasser!). Pufferspeicher werden eingesetzt zur Verbesserung des Wirkungsgrades und der Verbrennung (Festbrennstoffe), zur Überbrückung von Stromsperrzeiten bei Wärmepumpen und zur Zwischenspeicherung von Anfallwärme (Holzheizungen, Solaranlagen). Pufferspeicher können drucklos (Material auch Kunststoff) oder (überwiegend) mit Heizungsanlagenvordruck (Stahl) betrieben werden.
beladen wollen oder müssen, können Sie mit einer nicht unerheblichen Lufterwärmungs- und StrahlungsleistungStrahlungsleistung
Die Strahlungsleistung ist ein Begriff aus der Heiztechnik. Die Wärmeabgabe eines Heizkörpers erfolgt über Wärmestrahlung und über Konvektion (Lufterwärmung). Die Wärmestrahlung hat ihre Ursache in der emittierten elektromagnetischen Starhlung relativ langer Wellenlänge. Ein hoher Anteil der Wärmestrahlung von Heizquellen kann dem Entzug von Wärmestrahlung durch kältere Oberflächen entgegenwirken.
in den Aufstellraum des Kaminofens rechnen.
Die Pufferspeichergröße ist i.O., eine Überdimensionierung ist nicht schädlich, wenn das Wasser strömungsberuhigt einegeschichtet wird. Dann kann eine Temperaturfühler, im oberen Teil des Speichers angebracht, das Breitschaftsvolumen, bis zu dem nachgeheizt wird, begrenzen. Für die RücklauftemperaturRücklauftemperatur
Mit Rücklauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Wärmeerzeuger zurückfließenden Heizungswassers.
des Brennwertgerätes und ggf. eine Solarnachrüstung wäre dies sinnvoll. Der RücklaufRücklauf
Mit Rücklauf bezeichnet man die Rohrleitung in einem Heizkreis, in dem das abgekühlte Heizungswasser vom Heizkörper weggehend zum Heizkessel zurück fließt. In Solaranlagen ist der Rücklauf die Rohrleitung vom Wärmetauscher des Speichers zum Solarkollektor in Strömungsrichtung der Solarflüssigkeit.
für den Kaminofen kann dann in der Mitte des Speichers liegen. Die Zieltemperatur für den Pufferspeicher sollten Sie bei der Beladung mit Brennwertkessel nicht zu hoch wählen, um den WirkungsgradWirkungsgrad
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt.
der Wärmeerzeugung nicht unnötig zu verschlechtern. Lassen Sie den Kessel lieber auch später noch heizen, wenn Bedarf bestehen sollte. Lediglich in der Zeit der HolzheizungHolzheizung

Eine Holzheizung kann man nach der Bundesimmissionsschutzverordnung mit trockenem naturbelassenen, stückigen Holz oder mit aus entsprechenden Spänen durch Pressung hergestellten Holzbriketts, Pellets o.ä. betreiben. Für die Pelletsverbrennung werden spezielle Brenner benötigt.

und etwas davor darf der Brennwertkessel nicht zuschalten, was er aber bei laufendem Holzkessel nicht tun wird, wenn dessen LeistungLeistung
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie.
reicht. Geführt werden könnte das Brennwertgerät über einen ThermostatenThermostat
Ein Thermostat, genauer ein Thermostatschalter, schaltet bei einer am Thermostat eingestellten Temperatur einen Kontakt oder ein Ventil. Thermostate werden in der Heizungstechnik als mechanische Thermostate mit einem Bimetall, mit Dehnstoff oder als elektronische Thermostate mit einem Temperaturfühler und einem Schaltltrelais eingesetzt. Bei einem Warmwasserspeicher z.B. schaltet ein Anlagethermostat, wenn die eingestellte Solltemperatur von 60°C unterschritten wird, die Speicherladepumpe ein, wodurch eine Erwärmung des Speicherwassers erfolgt. Thermostatventile am Heizkörper sorgen für eine Konstanthaltung der Raumtemperatur.
mit Zeitschaltuhr von der Zieltemperatur Pufferspeicher. Bezüglich der Regelung können Sie z.B. mal bei RESOL schauen. Für den Pufferspeicher selbst brauchen Sie bei reiner Heizwasserbeladung in einem geschlossenen System nur einen Speicher aus ungeschütztem Material, eine OpferanodeOpferanode
Die Opferanode ist eine Einrichtung in emaillierten oder glasierten Warmwasserspeichern zum Schutz vor Korrosion. Die Opferanode besteht aus einem unedlen Material (Magnesium) und korrodiert statt der Speicherwandung (meist Stahl). Es kommt zum "Verzehr" der Opferanode, weshalb sie auch Verzehranode genannt wird. In den jährlichen Wartungen ist der Verzehrgrad der Opferanode zu überprüfen, damit es nicht zu vorzeitigem Ausfall des Warmwasserspeichers kommt. Eine andere Variante die Korrosion zu verhindern besteht im Einsatz einer Fremdstromanode.
oder Emaillierung ist nicht erforderlich. So um den 12.03. findet in Frankfurt a.M. die internationale Sanitär und Heizungsmesse ISH statt. Da finden Sie interessante Kaminöfen und den einen oder anderen kompetenten Gesprächspartner.


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