Anzeige

Doppelt gedämmt, besser gedämmt

News+Tipps-Thema: Wärmedämmung

Vorbei sind die Zeiten, wo die angebrachte Dämmstoffstärke 5 cm nicht überschritt. Heute ärgern sich Bauherren über die vergleichsweise geringen Dämmwerte. Ein innovatives System macht es nun möglich, beim zusätzlichen Dämmen älterer Häuser, die veraltete Fassadendämmung beizubehalten.
Die neuen Platten werden einfach auf die vorgefundene Fassade montiert, ohne dass vorhandene Dämmschichten entfernt werden müssen. Dadurch fällt kein Bauschutt an. Auch die Fassadengestaltung, sei es mit Putz, mit Farbe oder in Klinker-Optik, ist mit diesem Verfahren individuell möglich. Die heute geforderten bzw. gewünschten Dämmwerte mit 12 bis 20 cm Dämmstoff im Wärmedämmverbundsystem werden eingehalten.

Voraussetzung ist, dass die Dämmschichten noch intakt sind. Ist das der Fall, kann die alte Dämmung als Untergrund für die neue dienen. Sie wirkt dadurch als Zusatzdämmung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Außenwände veralgt oder verschmutzt sind. Der arbeits- und entsorgungsintensive Abriss entfällt. Als erster erhielt der baden-württembergische Hersteller Sto ( http://www.sto.de ) für das "Aufdopplungs-Verfahren" die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung.

Lohnend ist das Verfahren vor allem, wenn eine Fassadenrenovierung ohnehin ansteht. Zu den Kosten für das Gerüst und den neuen Putz kommen nach Angaben des Herstellers lediglich Materialkosten für Dämmplatten und Fensterbänke hinzu und die Arbeitszeit für das Anbringen der Dämmung.

Die Dämmplatten lassen sich wie konventionelle Fassaden-Dämmsysteme montieren. Dennoch sollte nur ein Fachmann die Dämmung anbringen, denn nur hier gibt es eine Gewährleistungsgarantie.





Wärmedämmung, Vollwärmeschutz, Wärmedämmverbundsystem, Aufdopplung, Fassadenrenovierung


Datum der letzten Änderung: 16.12.2008 | © by f.nowotka
News+Tipps kommen von heiz-tipp.de | Die Webadresse für diese News+Tipps ist: http://www.heiz-tipp.de/modules.php?name=News&file=article&sid=90