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Neues KWK-Gesetz verbessert die Rahmenbedingungen

News+Tipps-Thema: Heizung

Das neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz bringt ab dem 1.1.2009 zahlreiche Änderungen. Die wohl wichtigste führt zu einen wirtschaftlich interessanten Vorteil: Auch auf den selbst genutzten Strom erhält der Betreiber künftig den KWK-Zuschlag in Höhe von 1,5 bis 5,11 Ct/kWh, je nach elektrischer Anlagenleistung.


Im Gegensatz zum Erneuerbare-Energien-Gesetz legt das KWK-Gesetz keine festen Vergütungen pro produzierter kWh elektrischer Energie fest. Festgeschrieben ist hier eine Zuschlag zum Grundpreis, dem so genannten Baseloadpreis, den Energieversorger an der Leipziger Strombörse für Grundlaststrom entrichten müssen. Der Betreiber erhält auf diesen Preis je nach Anlagenleistung einen gestaffelte Zuschlag. Bei einer elektrischen Leistung bis 50 kW werden 5,11 Cent/kWh für max. 10 Jahre vom Netzbetreiber gezahlt. Für Anlagen mit 50 kW bis 2 MW sind es für maximal 30000 Vollaststunden 2,11 Cent/ kWh und bei Anlagen mit mehr als 2 MW 1,5 Cent/kWh. Dieser Zuschlag wird auch gezahlt, wenn der Strom vollständig vom Anlagenbetreiber selbst verbraucht wird. Das geänderte Gesetz vereinfacht nun auch den Stromverkauf an Mieter. Es wird möglich, den KWK-Strom über Zähler den Mietern direkt zu liefern, obwohl ein normaler Stromliefervertrag mit einem Stromversorger besteht. Abgerechnet wird nach der Lieferbilanz.

Das neue KWK-Gesetz mit den am 1.1.2009 in Kraft tretenden Veränderungen finden sie --> hier



KWK-Gesetz 2009, KWK-Novelle, Kraft-Wärme-Kopplung


Datum der letzten Änderung: 17.08.2008 | © by f.nowotka
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