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Neue Bedingungen für Kredite der KfW

News+Tipps-Thema: Heizkosten

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) weist darauf hin, dass auf Grund der zum 01.10.2007 in Kraft getretenen Neufassung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) einzelne Förderbedingungen der wohnwirtschaftlichen Programme angepasst wurden. So wurden die Qualifikationsvoraussetzungen für Sachverständige und einzelne technische Mindestanforderungen verändert.

Für die im CO2-Gebäudesanierungsprogramm und dem Programm Ökologisch Bauen - Energiesparhaus 40 zum Einsatz kommenden Sachverständigen wurden die Qualifikationsvoraussetzungen auf der Grundlage der in § 21 der EnEV 2007 genannten Qualifikationsvoraussetzungen für die zur Ausstellung von Energieausweisen Berechtigten angepasst.
In den "Technischen Mindestanforderungen für Maßnahmen zur energetischen Sanierung auf Neubau-Niveau nach EnEV und Maßnahmenpakete" ist nun festgelegt, dass zukünftig ein Energieausweis auf Grundlage des Energiebedarfs nach Abschnitt 5 EnEV 2007 zu erstellen ist. Außerdem wurden die Angaben zu beispielhaften Kombinationen des Bemessungswertes der Wärmeleitfähigkeit und der Dämmstoffdicke in den technischen Mindestanforderungen in einzelnen Werten angepasst.
Zukünftig kann in der Variante Öko-Plus des Programmes "Wohnraum Modernisieren" Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah- /Fernwärme auch dann im Programm gefördert werden, wenn sie als Komponente bi- und trivalenter Heizungssysteme (d.h. zwei oder drei verschiedene Energieträger werden genutzt) eingebaut wird. So kann z. B. die Kombination von Brennwerttechnik mit Blockheizkraftwerk gefördert werden. Zudem können Zentralheizungssysteme oder deren Komponenten auf Basis erneuerbarer Energien, die den Anforderungen von ÖKO-PLUS- Maßnahmen nicht entsprechen, ggf. in der Programmvariante "Standard" gefördert werden. Außerdem wurden die Angaben zu beispielhaften Kombinationen des Bemessungswertes der Wärmeleitfähigkeit und der Dämmstoffdicke in den technischen Mindestanforderungen der Variante "Öko-Plus" in einzelnen Werten angepasst.
Im Programm "Ökologisch Bauen" kann zukünftig bei Neubauten Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah-/ Fernwärme auch dann gefördert werden, wenn sie als Komponente bi- und trivalenter Heizungssysteme (d.h. zwei oder drei verschiedene Energieträger werden genutzt) eingebaut wird. So kann z. B. die Kombination von Brennwerttechnik mit Blockheizkraftwerk gefördert werden.
Die Änderungen gelten grundsätzlich für alle Anträge, die ab dem 01.10.2007 bei der KfW eingehen. Für einen Übergangszeitraum bis zum 30.11.2007 (Antragseingang KfW) gelten die bisherigen Programmbedingungen.

CO2-Gebäudesanierungsprogramm, Programm Ökologisch Bauen, Energiesparhaus, Sachverständige, Qualifikationsvoraussetzungen für die zur Ausstellung von Energieausweisen, Technische Mindestanforderungen, Energieausweis auf Grundlage des Energiebedarfs


Datum der letzten Änderung: 06.10.2007 | © by f.nowotka
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