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Veränderte Förderung der Vor-Ort-Beratung zum Energiesparen

News+Tipps-Thema: Allgemein

Ab dem 22.09.2006 kann wieder eine Förderung der Beratung zur sparsamen und rationellen Energieverwendung in Wohngebäuden vor Ort (Vor-Ort-Beratung) beantragt werden. Der Zuschuss wurde allerdings deutlich gesenkt und beträgt nun 175,- Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie 250,- für Wohnhäuser mit mindestens 3 Wohneinheiten. Die Umsatzsteuer trägt wie bisher der Beratungsempfänger selbst.


Förderfähig ist eine Vor-Ort-Beratung, die sich umfassend auf den baulichen Wärmeschutz sowie die Wärmeerzeugung und –verteilung unter Einschluss der Warmwasserbereitung und der Nutzung erneuerbarer Energien bezieht. Die Beratung erfolgt durch Übergabe und Erläuterung eines schriftlichen Beratungsberichtes. Nicht förderfähig ist die Erstellung  eines Gebäudeenergieausweises bzw. Energiepasses. Gegenstand der Beratung können nur Gebäude sein, die sich im Bundesgebiet befinden. Voraussetzung ist, dass die Baugenehmigung vor dem 1. Januar 1984 bzw. in den neuen Bundesländern vor dem 1. Januar 1989 erteilt worden ist und die Gebäudehülle nicht aufgrund späterer Baugenehmigungen durch Anbau oder Aufstockung zu mehr als 50 % verändert wurde. Mehr als die Hälfte der Gebäudefläche muss zu Wohnzwecken ständig genutzt werden.

AlsGebäudeeigentümer können eine Beratung in Anspruch nehmen natürliche Personen, rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Wohnungswirtschaft sowie Betriebe des Agrarbereichs, juristische Personen und sonstige Einrichtungen, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen. Mieter oder Pächter eines Gebäudes sind ebenfalls antragsberechtigt, wenn sie die schriftliche Erlaubnis des Eigentümers erhalten haben.

Auch Wohnungseigentümer können eine Beratung in Anspruch nehmen, wenn sich die Beratung auf das gesamte Gebäude bezieht und die Eigentümergemeinschaft, ggfs. vertreten durch die Hausverwaltung, mit der Maßnahme einverstanden ist.Die Beratung können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (http://www.bafa.de/) zugelassene Berater vornehmen. Sie kümmern sich auch um die Beantragung des Zuschusses. Die Laufzeit des Förderprogrammes wurde bis 31.12. 2009 verlängert. An die Beratung und den Beratungsbericht sind Mindestanforderungen gestellt. Die vollständige Richtlinie und die Mindestanforderungen finden sie hier.



Energieberatung, Vor-Ort-Beratung, Service


Datum der letzten Änderung: 22.09.2006 | © by f.nowotka
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