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Heizkostenspiegel für die Abrechnungsperiode 2009

News+Tipps-Thema: Heizkosten

Im Abrechnungsjahr 2009 sind die Heizkosten durchschnittlich um 14 Prozent gesunken. Damit musste jeder Haushalt im Schnitt 718 Euro für das Heizen ausgeben. Das geht aus dem Bundesweiten Heizspiegel 2010 hervor, den die gemeinnützige co2online GmbH im Rahmen der Heizspiegelkampagne gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund e. V. (DMB) am 18.05.2010 veröffentlichte.
In einer Pressemitteilung wird berichtet, dass der Heizspiegel Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen für das Abrechnungsjahr 2009, getrennt nach Erdgas, Heizöl und Fernwärme liefert. Mit den Vergleichstabellen und der eigenen Heizkostenabrechnung sollen Mieter und Eigentümer feststellen können, ob ihre gezahlten Heizkosten niedrig, mittel, erhöht oder zu hoch sind. Dazu seien bundesweit knapp 80.000 Gebäudedaten ausgewertet worden. Der Heizspiegel für das Abrechnungsjahr 2009 zeigt, dass das Heizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl durchschnittlich 620 Euro kostete. Das sind 260 Euro (-29,5 %) weniger als im Jahr zuvor. Mieter mit Erdgasheizungen zahlten mit 785 Euro 15 Euro weniger (-1,9 %), während die Heizkosten für Fernwärme auf Grund langfristiger Verträge um 20 Euro auf 860 Euro stiegen (+2,4 %). Im Vergleich zu 2008 fielen die Energiepreise im vergangenen Jahr für Heizöl um 32 Prozent und für Erdgas um vier Prozent. Die Preise für Fernwärme stiegen im gleichen Zeitraum um vier Prozent. Dabei sei der Heizenergieverbrauch 2009 trotz des kälteren Klimas gegenüber 2008 um knapp zwei Prozent gesunken. Das wird auf vorgenommene Modernisierungen und ein verändertes Nutzungsverhalten zurückgeführt. 
 
Dem Heizspiegel ist eine Gutschein angefügt, mit dem ein so genanntes Heizgutachten angefordert werden kann. Versprochen wird neben der Analyse der Heizkosten und eine Prüfung auf mögliche Überzahlungen auch die Prüfung des energetischen Zustand der Wohnung sowie des Gebäudes.
 
Ein solche Bewertung hilft Mietern sicherlich ihre Heizkosten einzuordnen. Um allerdings belastbare Aussagen über den energetischen Zustand der Wohnung, des Gebäudes und das Nutzerverhalten treffen zu können, bedarf es jedoch wohl einer weitergehenden individuellen Beratung und einer fachlich versierten Inaugenscheinnahme des Objektes. 
 
Der Bundesweite Heizspiegel kann kostenlos auf www.heizspiegel.de  und www.mieterbund.de  als PDF-Dokument heruntergeladen werden.
 





Datum der letzten Änderung: 05.06.2010 | © by f.nowotka
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