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Wärmepumpe: Jahreskosten und CO
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-Emission verschiedener Wärmepumpen-Heizungsanlagen ohne Berücksichtigung der Kapitalkosten
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Heizungsvorlauftemperatur
Die
Vorlauftemperatur
ist die Temperatur des zum Heizkreis hinfließenden Wassers. Ihre Höhe spielt für die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen eine entscheidende Rolle. Je niedriger die Temperatur ausfallen kann, um so größer ist die Arbeitszahl, d.h. um so günstiger ist das Verhältnis zwischen abgegebener Wärmemenge und Strombedarf. Die
Heizungsvorlauftemperatur
ergibt sich aus dem bei Ihnen vorhandenen oder geplanten Wärmeverteilungssystem. Bei einer reinen Fußboden- oder Wandheizung rechnet man mit 35°C. Bei einer sehr großzügig bemessenen Radiatorenheizung (Plattenheizkörper, Guss- oder Röhrenradiaotoren) muss man wenigstens mit 50°C, bei Standardauslegung mit mindestens 65°C rechnen.
Wichtig:
In Mischsystemen (Fussboden- und Radiatorenheizkreis) bestimmen die Radiatoren die erforderliche Vorlauftemperatur.
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°C
Heizwärmebedarf pro m²
Mit dem
Heizwärmebedarf pro m²
ist die Wärmemenge gemeint, die in einem Jahr pro m² Wohnfläche von der Heizungsanlage bereitgestellt werden muss. Der Wert ist vor allem abhängig von der Bausubstanz. Eine überschlägige Bestimmung des Wertes ist möglich. Bei einer Heizungsanlage mit zentraler Warmwasserbereitung ziehen Sie vom Verbrauch 30% ab (ohne Warmwasserbereitung 15 % abziehen). Teilen Sie den Rest durch die gesamte Wohnfläche un d nehmen Sie das Ergebnis mal 10.
Beispiel:
Bisher wurden jährlich 3400 Liter Heizöl oder 3400 m³ Erdgas verbraucht. Abzüglich 1200 Liter (=30%) verbleiben 2200 Liter bzw. 2200 m³. Die Gesamtwohnfläche des Hauses (Außenmaßbezug, Kantenlänge a mal b mal zwei Etagen) beträgt 120 m²). Dividieren Sie nun 2200 durch 120 und nehmen Sie das Ergebnis mal 10. Das Ergebnis (für das Beispiel 183) setzen Sie ein. Für einen Neubau nach EnEV nehmen 100, für ein KfW 40 Haus 40.
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kWh/m²
Gesamtwohnfläche
Um die
Gesamtwohnfläche
des Hauses zu bestimmen, multiplizieren Sie die Grundfläche Ihres Wohngebäudes (Außenmaße, Kantenlänge a mal b) mit der Anzahl der Etagen. Bei einem Einfamilienhaus mit einem Erdgeschoß und einem ausgebauten Dachgeschoß ergeben sich bei einer Kantenlänge von 9 mal 7 Metern mal 2 Etagen insgesamt 126 m²). Das Treppenhaus und andere unbeheizte Abschnitte sind also in der Gesamtwohnfläche nach dieser Berechnung mit eingeschlossen.
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m²
Teilbeheizung
Die
Teilbeheizung
berücksichtigt die Bereiche des Hauses, die nicht bzw. nur selten beheizt werden. Setzen Sie den Wert auf 0,7, wenn z.B. das Dachgeschoß zwar ausgebaut ist, aber nicht mehr aktiv genutzt wird. Der Normalwert ist 0,9.
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(normalerweise 0,9)
Anzahl Personen
Anzahl der Personen
, die warmes Wasser aus der zentralen Warmwasserbereitung nutzen.
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Warmwasserbedarf pro Person
Damit ist der
Warmwasserbedarf pro Person
für Köperpflege, Reinigung, Zubereitung an einem Tag gemeint. Sparsame Nutzer verbrauchen (ohne Aufzufallen) weniger als 20 Liter. Im Durchschnitt liegen wir im Moment bei 35 Liter. Vielverbraucher liegen bei 50 Liter und mehr. Bei Anlagen ohne zentrale Warmwasserbereitung setzen Sie eine Null ein.
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(sehr sparsam 20 Liter)
Liter
Warmwassertemperatur
Das ist die
Warmwassertemperatur an der Zapfstelle
, ohne das kaltes Wasser an der Mischbatterie zugemischt wurde. In einer vorhandenen Anlage mit 160 Liter-Speicher wird diese Temperatur etwa bei 55° liegen. Für die Planung einer Neuanlage sollte die Temperatur so niedrig wie möglich gewählt werden (bis etwa 45°C abwärts), was einen größeren Speicher voraussetzt.
Achtung: Legionellen-Diskussion
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(im Mittel 45°C)
°C
Kaltwassertemperatur
Die
Kaltwassertemperatur
ist die Temperatur des in den Warmwasserspeicher einfließenden Kaltwassers, das auf die Warmwassertemperatur erwärmt werden muss. In Systemen mit einer Vorwärmung durch eine Solaranlage wäre hier die durchschnittliche Temperatur des vorerwärmten Wassers anzusetzen.
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(im Mittel 10°C)
°C
Wirkungsgrad Warmwasserbereitung
Der
Wirkungsgrad der Warmwasserbereitung
berücksichtigt auch die Wärmeverluste der warmwasserführenden Rohrleitungen, einschließlich der Zirkulationseinrichtung.
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(gut 0,8)
Strompreis Wärmepumpe
Der
Strompreis
für den Antriebstrom der Wärmepumpe kann man vom regionalen Versorger erfahren (Sondertarif Wärmepumpe). Bei Preismodellen mit Hochtarif (Tagsüber) und Niedertarif(Nachts) empfehlen wir den Hochtarif einzusetzen.
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(Sonderpreis)
€/kWh
Erdgaspreis
Als
Erdgaspreis
ist der Preis (Arbeitspreis) pro kWh einzusetzen.
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für Vergleichsrechnung
€/kWh
Heizölpreis
Der
Heizölpreis
pro kWh ergibt sich aus dem Literpreis dividiert durch 10.
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für Vergleichsrechnung
€/kWh
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